Buchinger Modell umgesetzt - Rezeptgebührenobergrenze im Ministerrat beschlossen

Niemand muss künftig mehr als 2 Prozent seines Netto-Einkommens für Arzneien aufwenden

Wien (BMSK) - "Ab 2008 braucht niemand mehr als 2 Prozent seines Jahresnettoeinkommens für Arzneien aufwenden. Die Rezeptgebührenobergrenze ist ein gelungenes Beispiel für einen Ausbau des Sozialstaates. Sie bringt mehr soziale Gerechtigkeit und verhindert den Weg in eine Zwei-Klassen-Medizin", erklärt Sozialminister Erwin Buchinger nach der heutigen Beschlussfassung der Rezeptgebührenobergrenze. ****

"Vor allem PensionistInnen, die oft auf sehr viele Medikamente angewiesen sind, werden deutlich entlastet", erläutert Buchinger. "Geht man von einer Durchschnitts-Nettopension von 900 Euro aus, zahlt man im Monat nicht mehr als 18 Euro an Rezeptgebühren", rechnet Buchinger vor.

Buchinger verweist auch auf die innovative und kundenfreundliche Administration über die E-Card. "Sobald die bezahlten Rezeptgebühren 2 Prozent des Jahresnettoeinkommens erreichen, erhält der Arzt automatisch über das E-Card System die Information, dass der Patient von der Rezeptgebühr befreit ist. Einfacher gehts es nicht", so der Sozialminister abschließend.

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