HAUBNER: BZÖ kritisiert Erhöhung der Krankenversicherungsbeiträge

Anstatt bei Bürokratie und Verwaltung zu sparen wird Bevölkerung belastet

Wien (OTS) - Heftige Kritik an der heute im Ministerrat beschlossenen Erhöhung der Krankenversicherungsbeiträge übt BZÖ-Gesundheitssprecherin NAbg. Ursula Haubner. "Anstatt die vorhandenen Einsparungspotentiale bei Bürokratie und Verwaltung zu nutzen, belasten SPÖ und ÖVP die Bevölkerung. IHS und Rechnungshof haben ein diesbezügliches Einsparpotential von bis zu 3 Milliarden Euro ohne Leistungsminderung errechnet. Von jedem eingehobenen Euro bleiben der Wiener Gebietskrankenkasse nur 21 Cent für die Krankenversicherung. Der Rest geht in die Bürokratie und Verwaltung. SPÖ und ÖVP sollen daher am System sparen und nicht bei den Menschen", forderte Haubner.

Die BZÖ-Gesundheitssprecherin warnt vor weiteren Belastungen im Gesundheitsbereich. "Den maroden Gebietskrankenkassen in Österreich droht die Zahlungsunfähigkeit. Bis zum Jahr 2009 steht ein Defizit von 3 Milliarden Euro ins Haus. Es ist daher zu befürchten, dass Rot und Schwarz die Gebühren weiter erhöhen anstatt endlich bei der Verwaltung zu sparen", so Haubner abschließend. (Schluss)

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