Belakowitsch-Jenewein: Von erwarteten Mehreinnahmen für GKK wird nicht viel übrig bleiben

Ministerin soll nicht immer leere Phrasen dreschen

Wien (OTS) - Angesichts der drohenden Zahlungsunfähigkeit der Wiener Gebietskrankenkasse findet die freiheitliche Gesundheitssprecherin NAbg. Dr. Dagmar Belakowitsch-Jenewein in den heutigen Erläuterungen der Gesundheitsministerin wenig Grund zum Jubeln.

"Dass die zweiprozentige Deckelung nun beschlossen wurde, ist für die betroffenen Patienten zwar erfreulich, gleichzeitig werden sie aber einnahmenseitig zusätzlich belastet", analysierte Belakowitsch-Jenewein die Situation. "Immerhin müssen nun alle Österreicher ab 1.1.2008 um immerhin 0,15% mehr in die Krankenversicherung einbezahlen. Angesichts der galoppierenden Preissteigerungen bei Lebensmittel und Lebenserhaltungskosten ist es ein frecher Hohn, von moderaten Erhöhungen zu sprechen."

Was die Mehreinnahmen von prognostizierten 150 Millionen Euro betreffe, so seien diese für die Liquidität der Gebietskrankenkassen wohl nur der berühmte Tropfen auf dem heißen Stein, koste doch schon alleine die Rezeptgebührendeckelung 60 Millionen Euro. "In Summe bleiben also maximal 90 Millionen Euro über", betonte Belakowitsch-Jenewein. "Die Ministerin soll nicht immer leere Phrasen dreschen, sondern angesichts der dramatischen Finanzlage der Gebietskrankenkassen endlich weit reichende Handlungen setzen."

Rückfragen & Kontakt:

Freiheitlicher Parlamentsklub
Karl Heinz Grünsteidl, Bundespressereferent
Tel.: +43-664-44 01 629, karl-heinz.gruensteidl@fpoe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FPK0009