Sozialdemokratischer Wirtschaftsverband Wien (SWV) zum Tabakgesetz: Für Sensibilierung des Themas "Nichtraucherschutz" , aber gegen Einschränkung der individuellen Entscheidungsfreiheit

SWV Wien gegen "Zwangsbeglückung" in der Gastronomie, aber für Dialog zwischen Politik und Wirtschaft

Wien (OTS) - Erleichtert zeigte sich KR Willy Turecek
(Vorsitzender der Sparte Tourismus und Freizeitwirtschaft im SWV Wien), dass es derzeit zu keiner voreiligen und für die Gastronomie nachteiligen Einigung hinsichtlich des Tabakgesetzes kommt. "Es hätte wenig Sinn gemacht, das Tabakgesetz vorschnell und konfliktbeladen zu verabschieden. Die KollegInnen in de r Gastronomie sind - aufgrund der heftigen Diskussionen der Vormonate - schon verunsichert genug und der wirtschaftliche Schaden für die Branche wäre enorm gewesen.", so Turecek.

Für den SWV Wien zählen Maßnahmen zur Sicherstellung des Nichtraucherschutzes im geschlossenen, öffentlichen Raum zu den gesundheitspolitisch wichtigen Maßnahmen. "Ich finde es richtig, die Menschen hinsichtlich der Gefahren des Tabakkonsums zu informieren und die Gesellschaft in diese Richtung zu sensibilisieren, aber die Entscheidungsfreiheit, ob geraucht wird oder nicht, muss individuell bleiben. Ich bin froh, dass es jetzt zu keiner "Zwangsbeglückung" für die Gastronomie kommt. Wir werden als Interessensvertretung alles daran setzen, den Dialog aufrecht zu halten, aber jeden wirtschaftlichen Schaden für die Gastronomie abzuwenden", schloss KR Günter Ferstl, Obmann der Wiener Kaffeehäuser.

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