Molterer: Wir sagen dem Komatrinken der Jugendlichen den Kampf an

Bildungsdebatte: Mitwirkung der Schulpartner essenziell – Vizekanzler zeigt sich optimistisch

Wien, 31. Oktober 2007 (ÖVP-PD) „Wir sagen dem Komatrinken der Jugendlichen den Kampf an“, begrüßt ÖVP-Bundesparteiobmann Vizekanzler Mag. Wilhelm Molterer die „ganz klare und strikte“ Novellierung der Gewerbeordnung, die heute den Ministerrat passiert hat. „Der Schutz unserer Kinder ist uns ein großes Anliegen. Daher wird in Zukunft ein höheres Maß an Verantwortung gegeben sein“, verweist Molterer auf das künftig viel höhere Strafausmaß für Gewerbetreibende, wenn sie Kindern und Jugendlichen entsprechend Alkohol ausschenken. „Es ist wichtig, dass die Verpflichtung der Wirtschaft klargestellt ist“, betont der Vizekanzler. ****

Molterer ging im Pressefoyer nach dem Ministerrat auch auf die aktuelle Bildungsdebatte ein. „Wir sagen ‚Ja’ zur Wahlfreiheit, ‚Ja’ zur Mitbestimmung und ‚Ja’ zu den Möglichkeiten, neue Wege zu gehen. Es gibt verschiedene Ideen“, verweist er auf entsprechende Vorschläge zu Modellversuchen in den Bundesländern. Der Auftrag an Wissenschaftsminister Dr. Johannes Hahn und Bildungsministerin Dr. Claudia Schmied ist daher aus Molterers Sicht „sehr klar: Sie müssen eine Lösung präsentieren. Wichtig ist dabei – und das sollte außer Streit stehen – dass wir diese Weiterentwicklung im Bildungssystem nicht über die Köpfe der Menschen hinweg machen. Die Mitwirkung der Schulpartner ist ganz essenziell.“ Für die beiden Minister gebe es nun eine „intensive Arbeitswoche“ und Molterer zeigt sich „optimistisch, dass ein gutes Modell, das den angesprochenen Kriterien entspricht, auf den Tisch gelegt wird“.

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