Leitl: Soziales Netz für Österreichs Unternehmer wird dichter!

Selbständigenvorsorge und freiwillige Arbeitslosenversicherung sind echte Quantensprünge in der sozialen Sicherheit

Wien (PWK829) - Mit den heute, Mittwoch, im Ministerrat gefallenen Beschlüssen über eine Zukunftsvorsorge für Selbständige und einer freiwilligen Arbeitslosenversicherung für Unternehmer, "wurden Quantensprünge in der sozialen Sicherheit für Österreichs Unternehmer getan", betont der Präsident der Wirtschaftskammer Österreich, Christoph Leitl: "Wir haben uns vehement für ein besseres soziales Netz für unsere Selbständigen eingesetzt. Das Erfolgsmodell der Abfertigung neu wird ab 2008 auch für alle Selbständigen gelten. Und gerade für unsere Kleinstunternehmer und Ein-Personen-Unternehmer wird dank der Arbeitslosenversicherung eine deutliche Verbesserung geschaffen um sich vor Erwerbslosigkeit zu schützen. Wirtschaftsminister Martin Bartenstein hat unsere Vorschläge in dieser Sache aufgegriffen und die Bundesregierung hat nun ein zukunftsweisendes Paket in Sachen sozialer Sicherheit für Selbständige geschnürt."

Österreichs Unternehmerinnen und Unternehmer sei gegenüber den unselbständig Beschäftigen ein ordentlicher Stein aus dem Weg geräumt worden. "Unternehmer sind Risikoträger und brauchen ein Netz für den Ernstfall", so Leitl. Die Ausweitung der Abfertigung neu führe zu einer Besserstellung der Altersvorsorge für Selbständige. Ihre Vorsorge werden die Selbständigen über Einsparungen und eine Beitragssenkung in der Krankenkasse selbst - ohne staatliche Zuschüsse - finanzieren.

Bei der Arbeitslosenversicherung (ALV) können alle Unternehmer, die früher als Unselbständige arbeitslosenversichert waren, ihre bisher erworbenen Ansprüche geltend machen. "Das ist gerecht, weil durch die sogenannte unbefristete Rahmenfristerstreckung Personen, die vor ihrer Selbständigkeit in die Arbeitslosenversicherung eingezahlt haben, ihre Ansprüche nicht verlieren", so der WKÖ-Präsident abschließend. (us)

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