VP-Hoch: Selbstevaluation der SPÖ beim Masterplan Verkehr

Wien (VP-Klub) - "Recht seltsam gestaltete sich heute im Planungs-und Verkehrsausschuss die Vergabegenehmigung zur Evaluierung des Masterplan Verkehr 2003", berichtete der Planungssprecher der ÖVP Wien, LAbg. Alfred Hoch. Nicht nur, dass der Ersteller des Masterplanes - das Büro Rosinak - seinen Masterplan auch evaluieren darf, sondern auch der Argumentationsnotstand seitens der SPÖ angesichts dieser Problematik war augenscheinlich.

"Nicht, dass wir an der Verkehrsplanerischen Qualität des Büros Rosinak zweifeln, aber es ist doch für die Verwaltung einer Stadt äußerst verwunderlich, dass die Ersteller eines Masterplanes diesen selbst evaluieren, noch dazu wo es andere ebenfalls qualifizierte Bewerber gab", so Hoch. Zudem sei der Masterplan Verkehr 2003 beschlossen worden und für zehn Jahre angelegt. "Derzeit ist noch nicht einmal die Hälfte der Zeit vergangen, scheinbar ist man nun auch in der SPÖ draufgekommen, dass verkehrsmäßig in Wien einiges schief läuft", so Hoch, auch in Anspielung auf die Forderung nach einem 2. U-Bahnanschluss für den Hauptbahnhof. Fahrgastströme werden sich durch die Fertigstellung des Lainzer Tunnels so verändern, dass eine weitere U-Bahnanbindung an diesen Verkehrsknotenpunkt unumgänglich sein wird.

Er, so Hoch abschließend, erwarte das Ergebnis der Evaluierung mit Spannung, hoffe er doch, dass einigermaßen kritisch hinterfragt werde und augenscheinlichen Probleme des Verkehrs in Wien seitens der Stadtregierung endlich engagiert diskutiert werden.

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