Aus für Licht am Tag

Im heutigen Ministerrat wurde die 29. Novelle des Kraftfahrgesetzes (KFG) beschlossen.

Wien (OTS) - Die Novelle des KFG bedeutet ab 1. 1. 2008 das endgültige Aus für die Verpflichtung auch bei guten Sichtverhältnissen mit Abblendlicht am Tag zu fahren.
Die vom Epigus Institut erstellte Studie und die zusätzliche CO2 Belastung bei Fahren mit Licht am Tag haben für Verkehrsminister Werner Faymann den Ausschlag gegeben.
"Die Studie von Prof. Pfleger ist zu dem Ergebnis gekommen ist, dass es keinen Sicherheitsgewinn durch Fahren mit Licht am Tag gibt. Im Gegenteil. Einspurige Verkehrsteilnehmer und besonders Fußgänger wurden dadurch schlechter wahrgenommen", so Minister Faymann am Mittwoch.
Faymann werde sich auch in der EU für die Einführung eines serienmäßigen Tagfahrlichts stark machen. Tagfahrlicht ist um einiges schwächer als Abblendlicht, wodurch es keine Blendwirkung gibt und weniger Treibstoff verbraucht wird.

Ebenfalls im KFG beschlossen wurde die Erhöhung des Organmandats für Handytelefonieren am Steuer. Statt wie bisher mit 25 Euro wird mit Jahreswechsel mit 50 Euro gestraft. Damit ist die erste der drei Verschärfungen, die Minister Werner Faymann mit Innenminister Günther Platter angekündigt hat, beschlossen. Die neuen Regelungen für Alkohol am Steuer und Geschwindigkeitsübertretungen sind letzte Woche in Begutachtung gegangen.

Weiters in der KFG Novelle ist die 1:1 Schulbus-Regelung. Ab 1. September 2008 ist für jedes Kind im Schulbus ein Platz vorzusehen.

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