Kühnel und Köberl: Darabos’ Eurofighter-Vergleich geht zu Lasten der Sicherheit des österreichischen Luftraumes

Eurofighter ohne Zusatzausrüstung "sehen" nicht besser als ausrangierte Draken

Wien (ÖVP-PK) - In der heutigen Fragestunde des Bundesrates musste Verteidigungsminister Norbert Darabos den Bundesrätinnen und Bundesräten Frage und Antwort stehen. Dabei ging es zu einem großen Teil auch um die Sicherheit Österreichs und den Eurofighter-Vergleich, den Darabos Mitte des Jahres geschlossen hat. "Die Antworten Darabos’ machten klar: Dieser Vergleich geht leider zu Lasten der Sicherheit des österreichischen Luftraumes", sagten die ÖVP-Bundesräte Dr. Franz Eduard Kühnel und Günther Köberl heute, Mittwoch, nach Beendigung der Fragestunde. ****

"Darabos musste zugeben, dass er zwar die Stückzahl der Abfangjäger für Österreich von 18 auf 15 Stück reduziert hat, er aber noch immer kein operativ-taktisches Konzept hat, wie man mit dieser geringeren Stückzahl die Luftraumüberwachung für Österreich sicherstellen kann", so Kühnel. "Ich halte das für einen Mangel an Verantwortungsbewusstsein und eine gefährliche Nachlässigkeit gegenüber Österreich."

"Darabos musste auch zugeben, dass durch seine Abbestellung der ursprünglich vorgesehenen Zusatzausrüstung die modernen Eurofighter jetzt über keine bessere Nachtsichtfähigkeit verfügen als die 40 Jahre alten, ausrangierten Draken", berichtete Köberl. "Auch das geht zu Lasten der Sicherheit unserer Luftraumüberwachung."

"Darabos hat aus einem ursprünglich sehr guten Vertrag einen schlechten gemacht. Nicht schlecht für die Eurofighter GesmbH, sondern schlecht für Österreich", bedauerten die beiden ÖVP-Bundesräte abschließend.
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