Wir gratulieren Runde Geburtstage im November

Wien (PK) - Im November feiern folgende (ehemalige) MandatarInnen runde Geburtstage:

der ehemalige Präsident des Bundesrats Ing. Gerd KLAMT (F) - 65. Geburtstag am 2. November,

der ehemalige Abgeordnete Dr. Günter PUTTINGER (V) - 65. Geburtstag am 3. November,

der ehemalige Bundesrat Engelbert LENGAUER (V) - 80. Geburtstag am 5. November,

der Staatssekretär a.D. und ehemalige Abgeordnete Dkfm. Holger BAUER (F) - 65. Geburtstag am 7. November,

das Mitglied des Europaparlaments a.D. und ehemalige Vizepräsident des Bundesrats Dr. Milan LINZER (V) - 70. Geburtstag am 8. November,

der ehemalige Abgeordnete Komm.-Rat Günter KIERMAIER (S) - 65. Geburtstag am 10. November,

der ehemalige Abgeordnete Reg.-Rat Anton BAYR (V) - 80. Geburtstag am 18. November,

die ehemalige Abgeordnete Ludmilla PARFUSS (S) - 65. Geburtstag am 18. November,

der ehemalige Abgeordnete Josef HORN (S) - 60. Geburtstag am 20. November,

der ehemalige Abgeordnete Ferdinand MANNDORFF (V) - 85. Geburtstag am 22. November,

der ehemalige Abgeordnete Mag. Walter GEYER (G) - 60. Geburtstag am 30. November,

der Bundesrat Helmut WIESENEGG (S) - 60. Geburtstag am 30. November.

Gerd Klamt 65

Der frühere Bundesratspräsident Gerd Klamt feiert am 2. November seinen 65. Geburtstag. Geboren 1942 in Villach, besuchte er nach den Pflichtschulen bis 1960 die Fachschule für Maschinenbau in Klagenfurt. Später holte er extern die Matura nach, ehe er 1965 in der Schadensabteilung einer Versicherung zu arbeiten begann. Später war Klamt u.a. als Betriebsleiter in der LKW-Branche und als Sachbearbeiter in der Personalabteilung einer internationalen Firma tätig.

1991 avancierte Klamt zum Stadtrat von Villach, wo er bis 1997 dem Umweltreferat vorstand. Danach war er Mitglied des Villacher Gemeinderates und Vorsitzender des dortigen Tourismusausschusses, ehe er im Oktober 2000 vom Land Kärnten in den Bundesrat entsendet wurde. Zwei Monate später übernahm er am 1. Januar 2001 turnusgemäß die Präsidentschaft im Bundesrat, hatte doch seine Partei bei den Landtagswahlen 1999 den ersten Platz erzielt. Somit stellte das "dritte Lager" erstmals in der 81-jährigen Geschichte des Bundesrates (sieht man von einem sechswöchigen Intermezzo 1921 ab, wo der Großdeutsche Josef Pflanzl ebenfalls für Kärnten interimsmäßig den Vorsitz führte) den Präsidenten der Länderkammer. Unter Klamts Präsidentschaft pflegte der Bundesrat rege Auslandskontakte und war auch auf kulturellem Gebiet aktiv. Bemerkenswert war überdies eine große Föderalismus-Enquete des Bundesrates im Juni 2001.

Holger Bauer 65

Geboren am 7. November 1942 in Schärding am Inn besuchte Holger Bauer das Bundesrealgymnasium in Gmunden, ehe er an der Hochschule für Welthandel zu studieren begann, wo er 1970 den Titel "Diplomkaufmann" erwarb. Schon in Studientagen begann Bauer, politisch aktiv zu werden und engagierte sich in der freiheitlichen Studentenschaft. Nach dem Abschluss seiner Ausbildung wurde er Pressereferent der FPÖ, danach arbeitete er geraume Zeit als Wirtschaftsredakteur der "Wiener Zeitung".

Mit nur 30 Jahren wurde Bauer 1973 Mitglied des Wiener Landtages, wo er gemeinsam mit zwei weiteren Mandataren die dritte Fraktion neben SPÖ und ÖVP bildete. 1978 konnte die FPÖ trotz Stimmenverlusten ihre drei Sitze halten, und Bauer setzte seine kommunalpolitische Tätigkeit fort. Ein Jahr später wurde er stellvertretender Landesparteiobmann der FPÖ Wien, und im Juni 1980 zog er für seine Partei in den Nationalrat ein, wo er sich rasch als Finanz- und Wirtschaftsexperte profilierte.

Nachdem Bruno Kreisky 1983 die absolute Mehrheit verloren hatte, bildete die SPÖ mit der FPÖ eine "kleine Koalition", in der Bauer mit dem Staatssekretariat im Finanzministerium betraut wurde. Bis Januar 1987 stand er so den Finanzministern Salcher, Vranitzky und Lacina zur Seite. Nach dem Ende der Zusammenarbeit zwischen SPÖ und FPÖ zog Bauer wieder in den Nationalrat ein, wo er bis 1999 als Finanzsprecher seiner Partei wirkte. Just im Gefolge jener Wahl, welche die FPÖ wieder an die Regierung brachte, zog sich Bauer mit 57 Jahren in die Pension zurück.

Milan Linzer 70

Der langjährige Doyen des Bundesrates Milan Linzer feiert im November ebenfalls einen runden Geburtstag. Geboren am 8. November 1937 in Oberpullendorf, studierte er nach der Matura in Wien Rechtswissenschaften und promovierte 1961 zum Doktor iuris. Nach der Gerichtspraxis, die er 1961 in Floridsdorf absolvierte, begann Linzer 1976 als Notar in Oberwart.

Seine politische Karriere begann der Angehörige der kroatischen Volksgruppe 1977 im Oberwarter Wirtschaftsbund, dessen Bezirksobmann er seit 1987 ist. Schon seit 1985 fungierte Linzer als stellvertretender Obmann des ÖWB Burgenland.

Der burgenländische Landtag entsandte Linzer im März 1987 in den Bundesrat, dem er bis zum 27. Dezember 2000 angehörte. 1999 wurde Linzer zudem zum Vizepräsidenten der Länderkammer gewählt. Des weiteren zählte Linzer zu jenen 21 Politikern, die Österreich ab dem Beitritt zur Europäischen Union am 1. Januar 1995 als Abgeordnete im Europäischen Parlament vertraten. (Schluss)

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