BO Amann: Metallerlohnabschluss ist gefährliche Drohung für die KMU´s!

Die Industrie hat die Latte für den Mittelstand zu hoch gelegt!

Wien (OTS/RFW) - Für den RFW-Bundesobmann und Wirtschaftssprecher im Vorarlberger Landtag, KO Ing. Fritz Amann, ist der Lohnabschluss bei den Metallern als Signalwirkung für die KMU´s inakzeptabel. Was für die Industrie recht sein kann, ist für den Mittelstand nur schlecht. Angesichts der Tatsache, dass 60 Prozent der KMU´s keine Gewinne und 1 Drittel sogar ein negatives Betriebsergebnis aufweisen, ist eine Lohnerhöhung von 3,6 Prozent schlicht und ergreifend nicht machbar.

Amann dazu: "Wer diese Lohnanpassung verlangt, der ruiniert den Mittelstand und damit den Wohlstandsgaranten dieser Republik. Ich appelliere daher an die Herrn Gewerkschafter, dass sie Vernunft annehmen und an ihr Klientel die Arbeitnehmer denken und nicht, wie etwa im Parlament als Abgeordnete verantwortungslos die Schuldenpolitik der Bundesregierung unterstützen. Das heißt für mich, Lohnabschlüsse für die KMU´s die sich am Betriebsergebnis orientieren und keine Fantasiezahlen, die sich am Ergebnis einiger weiniger exportorientierter Konzerne anlehnen."

Den Staat in Schulden zu stürzen ist schon verwegen genug, Betriebe mit maßlosen Forderungen in den Ruin zu führen wäre für ihn, Amann, aber verantwortungslos, ja schon fast kriminell. Wenn also die Gewerkschaft mit ihren Abgeordneten im Nationalrat sitzend ernstlich etwas für ihr Klientel tun will, dann soll sie sich dort rasch und intensiv für eine Steuerreform einsetzen, die zu einer echten Entlastung des Faktors Arbeit führt und die kalte Progression bekämpft, damit nicht immer nur der Fiskus sowie die Arbeiterkammer die großen Profiteure der Kollektivvertragsverhandlungen sind. Das ist im Sinne der Gesamtwirtschaft unheimlich wichtig, denn der Tatsache, dass der Konsum dem Wirtschaftswachstum hinterher läuft, muss mit intelligenten Steuerentlastungsmodellen entgegengewirkt werden. Daher appelliere er nochmals an die Gewerkschaftsvertreter, dass sie mit dem Kapital Betrieb und Mensch sorgfältiger umgehen, als mit den Geldern der öffentlichen Hand bzw. dem Vermögen ihrer Mitglieder, das sie den "Heuschrecken zum Fraß" vorgeworfen und somit der heimischen Wirtschaft nachhaltig geschadet haben, so der RFW-Bundesobmann und Wirtschaftssprecher, KO Ing. Fritz Amann, abschließend. (Ende)mb

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