"Wiener Geschichtsblätter": Geschichte des Schirach-Bunkers

Wien (OTS) - Das vor kurzem erschienene zweite Heft der vom
"Verein für Geschichte der Stadt Wien" herausgegebenen "Wiener Geschichtsblätter" behandelt u.a. ausführlich die Errichtung des Schirachbunkers. Der Autor, Renato Schirer, dokumentiert den umstrittenen Bau des Gaugefechtsstands während der NS-Zeit, der auf Anweisung des damaligen Reichsstatthalter Baldur von Schirach und unter heftiger Kritik seitens der Bevölkerung errichtet wurde.

Biographie des österreichischen Malers Julius Schmid

Ein weiterer Artikel dieser Ausgabe liefert eine biographische Annäherung über den österreichischen Maler und Zeichner Julius Schmid (1854-1935). Eingebettet in den Kontext der Monumentalmalerei zu Zeiten von Biedermeier und Neorokoko, beleuchtet Silvia Freimann Schmids künstlerischen Werdegang und die Entstehung seiner wichtigsten Werke, wie etwa den Theatervorhang für das Wiener Raimundtheater.

Aufenthalt von José Viera y Clavijo in Wien

Der spanische Geistliche und Universalgelehrte José Viera y Clavijo ist hierzulande kaum bekannt. Für die Wiener Lokal- und Kulturgeschichte ist seine Person dennoch wichtig, denn der große Dichter, Historiker, Reisende und Aufklärer hielt sich in den Jahren 1780 und 1781 in Wien auf. Hans König schildert dessen Aufenthalt in einem detailreichen Essay.

Die Wiener Geschichtsblätter kosten pro Ausgabe Euro 7 im Buchhandel. Mitglieder des Vereins für Geschichte der Stadt Wien erhalten das Periodikum neben anderen Publikationen gegen einen Jahresbeitrag von 35 Euro kostenlos. Verlegt wird die renommierte Zeitschrift, die vierteljährlich erscheint, im LIT Verlag ( www.lit-verlag.at/ ). (Schluss) red

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