Innere Stadt: Urbane Standards statt Verhüttelung

VP-Stenzel kritisiert Verschandelung durch Verstandelung

Wien (Innere Stadt) - Zur heutigen Pressekonferenz der Wiener FPÖ zum Thema "Schluss mit der Verhüttelung durch Verkaufsstände in den Wiener Bezirken" erklärte die Bezirksvorsteherin des 1. Bezirks, Ursula Stenzel, dass das Bewusstsein des Missbrauches des öffentlichen Raumes durch eine zügellose "Verstandelung" offenbar wächst.

Sie, Stenzel, selbst spreche in diesem Zusammenhang auch von "Verschandelung". Um dem entgegen zu wirken, habe der 1. Bezirk einen Design-Wettbewerb mit der Universität für Angewandte Kunst abgehalten, aus dem einige Prototypen von City-gerechten Entwürfen für Punsch- und Marktstände hervorgegangen sind. Vier davon sollen heuer erstmals an Plätzen der Wiener Innenstadt aufgestellt werden.

"Grundsätzlich sind Richtlinien, die Standards setzen, zu begrüßen. Solche Standards sollten allerdings nur in einem politisch und von Lobbys unabhängigen Beirat erarbeitet werden, dem auch namhafte Künstler, Architekten und Praktiker angehören", betonte Bezirksvorsteherin Ursula Stenzel. Dass wie bisher nur die "Leichtigkeit und Flüssigkeit des Verkehrs" den Ausschlag für den Standort von Markt-, Verkaufs- und Punschständen geben, sei mit Nachdruck zu hinterfragen. Der 1. Bezirk unterstütze bereits jetzt die Einkaufsstraßenvereine und die Anrainer, wenn es um die "Entrümpelung" der City und um einen selektiven und transparenten Aufstellungsmodus für Markt- und Punschstände geht".

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