ARBÖ begrüßt Klarstellung bei den Verkehrsstrafen

Wien (OTS) - Der ARBÖ begüßt die jüngste Klarstellung von Verkehrsminister Werner Faymann, dass es - wie in der ministeriellen Arbeitsgruppe besprochen - zwar Strafverschärfungen bei Alkohol, Geschwindikeitsübertretungen und Handy-Telefonieren geben wird, nicht aber zu einer generellen Anhebung der Obergrenze für sämtliche Organmandate gemäß StVO kommen wird. Der ARBÖ geht davon aus, dass die in Begutachtung geschickte Novelle der StVO entsprechend abgeändert wird. Dazu ARBÖ-Generalsekretär Peter Stuppacher:
"Angesichts der Unfallentwicklung bekennen wir vom ARBÖ uns klar zu Strafverschärfungen von Alkoholdelikten zwischen 0,5 bis 0,79 Promille und zwar nach dem Motto, wehret den Anfängen. Man muss endlich davon wegkommen, Alkoholisierung hinter dem Steuer nur als Kavaliersdelikt anzusehen. Wir akzeptieren auch höhere Geldstrafen bei Geschwindigkeitsübertretungen, um ausländische Temposünder künftig grenzüberschreitend verfolgen zu können und damit eine Gleichbehandlung mit Inländern sicher zu stellen. Der ARBÖ steht auch hinter dem Vorschlag des Ministers, die Geldstrafe für Handy-Telefonieren ohne Freisprechanlage auf 50 Euro anzuheben, lehnt aber den Wegfall des Anhaltezwanges ab".

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