Rund 15.000 BesucherInnen beim Tag der offenen Tür im Parlament Prammer: Das "Haus der Demokratie" muss ein "offenes Haus" sein

Wien (PK) - Obwohl das Wetter unfreundlich-herbstlich war, nutzten heute rund 15.000 Gäste aus Österreich und aus dem Ausland die Gelegenheit, dem Parlament im Rahmen des Tags der offenen Tür einen Besuch abzustatten. Viele wurden von Nationalratspräsidentin Barbara Prammer, vom Zweiten Präsidenten Michael Spindelegger und von der Dritten Präsidentin Eva Glawischnig-Piesczek persönlich begrüßt, viele nutzten auch die Gelegenheit zum Gespräch - manche davon durchaus kritisch - mit den zahlreichen MandatarInnen. "Wir können nicht jeden Tag einen Tag der offenen Tür haben", zog Prammer am Ende des langen Tages Bilanz. "Aber das Haus der Demokratie muss immer ein offenes Haus sein."

Während die BesucherInnen durch das Parlamentsgebäude strömten, herrschte auch in der Medienwerkstatt im Palais Epstein Hochbetrieb. Viele Kinder, die gestern im Rahmen der Eröffnung der Demokratiewerkstatt erste Eindrücke gesammelt hatten, waren heute wieder gekommen. Sie hatten heute einen weiteren prominenten Interviewpartner: Bundesratspräsident Wolfgang Erlitz stellte sich den Fragen der jungen FernsehredakteurInnen. (Siehe PK Nr. 788!)

Der Weg des Besucherstroms durch das Parlament führte vom Eingang auf der Rampe über das Obere Vestibül zunächst zum historischen Sitzungssaal. Dieser Saal, der ursprünglich der Versammlungssaal des Abgeordnetenhauses war, dient heute u.a. als Sitzungssaal der Bundesversammlung. Von dort gehen die BesucherInnen durch das Abgeordneten-Sprechzimmer in die Säulenhalle, am Sitzungssaal des Bundesrats vorbei durch den Empfangsalon mit den Porträts der Nationalratspräsidenten der II. Republik und durch den Budgetsaal in den Sitzungssaal des Nationalrats. Über das Obere und das Untere Vestibül führt abschließend der Weg zum Ausgang beim Besucherzentrum. An den wichtigsten Stationen (historischer Sitzungssaal, Abgeordneten-Sprechzimmer, Budgetsaal und Sitzungssaal des Nationalrats) standen Mitglieder des Führungsteams bereit, die über Mikrophon informierten. Außerdem hatten die BesucherInnen in der Säulenhalle und im Parlamentsshop Gelegenheit, Souvenirs aus dem reichen Angebot des Shops zu erwerben. (Schluss)

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