Schulreformen - Niederwieser: ÖVP geht es überhaupt nicht mehr um die Sache

Welche Rolle darf Wissenschaftsminister Hahn noch spielen?

Wien (SK) - "Leider muss man feststellen, dass es Teilen der ÖVP
in Sachen Schulreformen überhaupt nicht mehr um die Sache geht, wenn Generalsekretär Missethon seinem Parteifreund und Wissenschaftsminister Hahn ausrichtet, er könne sich weitere Verhandlungen ohnehin sparen", so SPÖ-Bildungssprecher Erwin Niederwieser am Freitag. "Welche Rolle darf Hahn hier überhaupt noch spielen?", fragt Niederwieser, "Offensichtlich haben Teile der ÖVP die Totalblockade schon längst beschlossen". ****

Die SPÖ will konstruktive Verhandlungen über innovative Schulmodelle, die dann auch wirklich stattfinden können. "Schulmodelle zum Schein zuzulassen und gleichzeitig zu hoffen, dass sich ohnehin nichts ändert - das kann doch nicht die Antwort auf die bildungspolitischen Herausforderungen sein", so Niederwieser. Unverständlich ist für Niederwieser, warum die ÖVP nun sogar Bildungs-Wissenschafter so untergriffig attackiert. "Alle wissenschaftlichen Erkenntnisse sagen uns, dass die Trennung der Kinder mit nicht einmal zehn Jahren relativ willkürlich, ungerecht und wissenschaftlich auch nicht begründbar ist. Weil man sich mit diesen Erkenntnissen nicht ernsthaft auseinandersetzen will, wird der Überbringer der Botschaft kritisiert. Wir sollten die Wissenschafter aus der parteipolitischen Auseinandersetzung heraushalten", so Niederwieser abschließend. (Schluss) ah

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