Bundesheer erleben! Nationalfeiertag 2007 am Heldenplatz

Rund eine halbe Million Besucher informierte sich bereits am Vormittag auf dem Wiener Heldenplatz

Wien (BMLV) - Der Nationalfeiertag 2007 begann traditionell mit
der Kranzniederlegung beim Grab des unbekannten Soldaten in der Krypta des äußeren Burgtores. Der Oberbefehlshaber des Bundesheeres, Bundespräsident Dr. Heinz Fischer, und die Bundesregierung, angeführt durch Bundeskanzler Dr. Alfred Gusenbauer und Verteidigungsminister Mag. Norbert Darabos, gedachten der Opfer, die für Österreichs Freiheit ihr Leben lassen mussten.

1400 Soldaten aus Wien und Niederösterreich leisteten heute den Treueid auf die Republik Österreich. Bundespräsident Fischer sprach zu ihnen und den tausenden Besuchern. Er erinnerte an die Menschenrechte, die nicht immer selbstverständlich waren, wie man es im Fall Jägerstätter sieht. "Jägerstätter wollte seine Heimat Österreich verteidigen, nicht jedoch den Befehlen Hitlers gehorchen." Verteidigungsminister Darabos wies auf die wichtige Rolle der Neutralität und in diesem Zusammenhang auf die Bedeutung des Militärs hin, das sich auch in Auslandseinsätzen stets bewährt. Weiters dankte er den Soldatinnen und Soldaten für ihren Dienst beim Heer, sind sie doch "tragende Säulen" des Bundesheeres.

Bereits am Vormittag des Nationalfeiertages überzeugten sich rund 500.000 Besucher von der Leistungsschau des österreichischen Bundesheeres, welche unter dem Motto "Wer schätzt den Frieden mehr als die, die ihn erhalten?" stand und sich heuer in acht Themeninseln präsentierte. Publikumsmagneten waren die beiden "Black Hawk" -Transporthubschrauber und das Eurofighter - Modell, wo sich eine riesige Menschenmenge anstellte, um einmal selbst im Cockpit zu sitzen. Aber auch die Panzerfahrzeuge, das Allschutzfahrzeug "Dingo 2", das Faltstraßengerät, der neue LKW "UNIMOG U 4000", der "Spider Rock" - Kletterturm mit integrierter Seilrutsche quer über den Heldenplatz und das Haflingerreiten für Kinder zogen die Bevölkerung in großer Zahl an.

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