Neugebauer: Unterstütze Fischers Appell zur Weiterentwicklung der Schule auf Basis des Koalitionsübereinkommens

Leidige Türschild-Debatte endlich beenden

Wien, 26. Oktober 2007 (ÖVP-PK) „Ich unterstütze den Appell von Bundespräsident Fischer, die Schule auf Basis des Koalitionsübereinkommens weiterzuentwickeln und damit die leidige Türschild-Debatte – Gesamtschule ja oder nein – endlich zu beenden“, betont ÖVP-Bildungssprecher Fritz Neugebauer zu den Aussagen des Bundespräsidenten im heutigen Interview mit der Tageszeitung „Österreich“. „Im Koalitionsübereinkommen sind die Ziele für den Bildungsbereich klar definiert“, so Neugebauer. Dazu gehört auch die Evaluierung der bisherigen Schulversuche, erinnert der ÖVP-Bildungssprecher. ****

Was derzeit am Tisch liegt, sind Schulversuche der ÖVP in Oberösterreich, Niederösterreich, der Steiermark, Wien (Modell Cortolezis-Schlager), Kärnten, Tirol und Vorarlberg. „Diese Kreativität und das Engagement der Länder wollen wir nützen und den länderspezifischen Modellversuchen Raum geben“, bekräftigt der ÖVP-Bildungssprecher, der dies namens der ÖVP Ministerin Schmied vorgeschlagen hat. Abschließend unterstreicht Neugebauer aus Sicht der ÖVP wesentliche Aspekte in der Bildungsdebatte: Zum einen ist die Mitbestimmung von Schülerinnen und Schülern, Lehrerinnen und Lehren sowie Eltern zentral. Zum anderen will die ÖVP die Wahlfreiheit sowie das differenzierte Schulsystem, das so vielfältig ist wie die Neigungen und Begabungen unserer Kinder, erhalten und weiterentwickeln. „Dazu leistet die überflüssige Türschilddebatte, die sich rein um die Schulorganisationsform dreht, keinen Beitrag.“

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