Zur Schule, sicher zu Fuß

Unterrichtsministerin Schmied und Verkehrsminister Faymann präsentieren Ideen für einen sicheren Schulweg zu Fuß

Wien (OTS) - Rund 84.000 Kinder in Österreich haben vor kurzem mit der Schule begonnen. Immer weniger Kinder legen den Schulweg zu Fuß zurück, was ein stetig steigendes Verkehrsaufkommen im Schulumfeld nach sich zieht. Gleichzeitig wird den Kindern damit die Chance genommen, sich zu Fuß, also auf sanfte Art und Weise, der Verkehrswirklichkeit anzunähern.

Das Kinderbuch "Wir GEHEN zur Schule" erzählt Geschichten vom Schulweg, und zwar aus der Perspektive der Kinder Emma, Max und Helene. Neue spielerische Elemente für eine gute Verkehrswahrnehmung und Aufmerksamkeitsschulung der Kinder sind in die Geschichten eingeflochten (z.B. Seh- und Hörspiele zur Sinneswahrnehmung), auch Ideen, wie Eltern eine Gehgemeinschaft von Kindern unterstützen können. Das Buch versteht sich nicht als Regelwerk zum Thema "Richtiges Verhalten und Regelerwerb im Straßenverkehr", es versucht vielmehr, Kinder und Eltern zu einer einfachen Sache zu motivieren:
Zufußgehen.

Mehr Sicherheit im Verkehr

Das Auto bietet mehr Sicherheit, führen viele besorgte Eltern gerne als Argument für das Auto und gegen das Zufußgehen an. Ein Argument, das jedoch jeder statistischen Grundlage entbehrt. Denn laut Statistik Austria kamen im Jahr 2006 mehr als doppelt so viele Kinder im Pkw als zu Fuß ums Leben. Das Erlernen des richtigen Verhaltens im Straßenverkehr schafft mehr Sicherheit für die Kinder. Der Schulweg ist in diesem Zusammenhang ein wichtiger Lern- und Erfahrungsraum. Die vermeintliche Sicherheit auf vier Rädern führt also schnurstracks zur Unsicherheit auf zwei Beinen. Ein weiterer positiver Effekt des Zufußgehens: Die Umwelt in den Ballungszentren wird spürbar entlastet, die Lebensqualität in den Städten steigt.

Mehr Alltagsmobilität

Gerade die Mobilität im Alltag ist von entscheidender Bedeutung für die Kinder: Sie lernen dabei, sich auf eigenen Beinen im Straßenverkehr zu bewegen, schärfen ihre Sinne und erfahren so auf natürliche Weise die Beschaffenheit der Welt, die sie umgibt. So bekommen sie langsam und "Schritt für Schritt" Sicherheit. Das war auch der Ausgangspunkt für die Konzeption der nun vorliegenden "Ideen zum Gehen": Denn nur zu Fuß können Kinder Verkehrskompetenz erwerben und einen sicheren Umgang mit den Herausforderungen im Verkehrsalltag erlernen.

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Nikolaus Pelinka
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