Tauschitz: Alle Rettungsorganisationen unverzichtbar

SPÖ-Rettungsförderungsgesetz benachteiligt Berg- und Wasserrettung. ÖVP verlangt Überarbeitung in der morgigen Landtagssitzung.

Klagenfurt (OTS) - "Das von der SPÖ vorgelegte Rettungsförderungsgesetz hat gravierende Mängel, weil es die speziellen Rettungsorganisationen wie Berg- und Wasserrettung wesentlich benachteiligt", sagt heute VP-Clubobmann Stephan Tauschitz. Die ÖVP werde daher in der morgigen Landtagssitzung einen Dringlichkeitsantrag einbringen.

"Wir werden die Sozialreferentin auffordern, dass die Aufteilung der finanziellen Mittel wie bisher mit 80 % für die anerkannten und mit 20 % für die speziellen Rettungsorganisationen zu erfolgen hat", sagt der Clubobmann. Nach dem vorliegenden Entwurf solle dieses Verhältnis zum Nachteil der speziellen Rettungsorganisationen verändert werden. "Da werden wir nicht mitspielen!", erklärt Tauschitz.

Ebenso sei in dem vorliegenden Gesetzesentwurf der Kritik des Rechnungshofberichtes nicht berücksichtigt worden. "Der Rechnungshof verlangt eine gesetzliche Neuregelung für das Aufteilungsverhältnis zwischen Roten Kreuz, Johanniter Orden und Arbeiter-Samariterbund. Dieser Kritik kommt der uns vorliegende Gesetzesentwurf nicht nach", gibt Tauschitz bekannt.

Es stehe außer Zweifel, dass die wertvolle Arbeit des Roten Kreuzes bzw. seiner Mitarbeiter anerkannt werden müsse, trotzdem sei auch die finanzielle Entwicklung genau zu analysieren. "Außerdem braucht das Tourismusland Kärnten die Berg- und Wasserrettung ebenso dringend", so Tauschitz.
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