Haimbuchner: "Selbst eingeschränkte Luftraumüberwachung mit sechs Eurofightern unmöglich!"

Darabos-Vergleich noch schlimmer als befürchtet

Wien (OTS) - In der heutigen Ausgabe der Tageszeitung "Der
Standard" bestätigt Oberstleutnant Krasser, dass nach dem Ende der Fußball-Europameisterschaft die zwölf F-5 Tiger an die Schweiz zurück überführt werden müssen und nur sechs Eurofighter in Österreich zur Luftraumüberwachung zur Verfügung stehen werden. FPÖ-Nationalratsabgeordneter Dr. Manfred Haimbuchner, der für die FPÖ im Eurofighter-Untersuchungsausschuss saß, meinte heute dazu: "Mit sechs Eurofightern kann nicht einmal die Luftraumüberwachung zu den Büroöffnungszeiten - also acht Stunden am Tag - gewährleistet werden, für die 15 Eurofighter vorgesehen waren."

Haimbuchner richtete in diesem Zusammenhang wesentliche, doch immer noch offene Fragen der Luftraumüberwachung an Verteidigungsminister Darabos: "Wann werden die weiteren neun Eurofighter geliefert? Wann werden diese einsatzbereit sein? Wie soll das Heerespersonal diesen logistischen Aufwand bewältigen, wenn die weiteren neun alle erst in der zweiten Jahreshälfte 2008 geliefert werden sollen? Wie soll diese Lücke geschlossen werden?"

"Offensichtlich weiß Darabos, wie nachteilig sein Vergleich mit der Eurofighter GmbH war und drückt sich deshalb vor der Beantwortung dieser Fragen. Denn dann würden diese Nachteile öffentlich bekannt werden", schloss Haimbuchner.

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