FP-Lasar: Aufstockung des Personals beim KAV weiterhin gefordert

Personalmangel darf nicht auf dem Rücken der Patienten ausgetragen werden

Wien, 24.10.2007 (fpd) - Obwohl die FPÖ Wien bereits seit mehreren Monaten immer wieder auf den Personalmangel der Ärzteschaft im Wiener KAV aufmerksam macht, habe sich bis zum heutigen Tage nichts geändert. Die Ärzte seien weiterhin durch die vielen Überstunden völlig überlastet, so heute der freiheitliche Gesundheitssprecher für Wien, LAbg. GR David Lasar.

Die viel zu wenigen Ärzte in den Spitälern, holen täglich das Letzte aus sich heraus, nur um einen kompletten Systemzusammenbruch zu vermeiden. Dies sei immer wieder aufs Neue ein harter Kampf und ginge sich meist nur haarscharf zu Gunsten der Ärzte und Patienten aus. Sobald aber einige wenige Ärzte fehlen, weil sie beispielsweise krank sind wackelt der Balken auf dem das System steht gewaltig. Gerade Ärzte sollten stets ausgeruht und entspannt sein, die momentane Situation sei aber leider genau gegenteilig - von Privat- oder Familienleben fehlt bei den meisten jede Spur, meint Lasar.

Die FPÖ Wien fordert daher dringend die Stadträtin Wehsely auf, die Ärzteschaft in den Wiener Spitälern unbedingt um min 6% aufzustocken, da vor allem bei den Nachmittagsdiensten ein akuter Personalmangel festzustellen sei. Eine Forderung, die hoffentlich bald Gehör findet, damit Ärzte ein lebenswerteres Leben leben können, damit es nicht zu einer Belastung auf Kosten der Patienten kommt und also der Personalmangel nicht auf dem Rücken der Patienten ausgetragen wird, so Lasar abschließend. (Schluss)

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