Kickl: Echte Pensionserhöhung statt Almosen

Einmalzahlungen alleine werden das Problem nicht lösen - Pensionen müssen reale Lebenshaltungskosten für Pensionisten berücksichtigen

Wien (OTS) - "Kanzler Gusenbauer und die Bundesregierung sollen endlich Farbe bekennen, ob ihnen die alten Menschen in diesem Land am Herzen liegen oder nicht", erklärte heute FPÖ-Generalsekretär NAbg. Herbert Kickl zu der Tatsache, dass die Pensionskommission den Richtwert für die Pensionsanpassung 2008 mit 1,7 % festgelegt habe. Dass Leben sei für viele Mindestpensionäre schlicht und einfach nicht mehr finanzierbar. Dies müssten selbst die rot-schwarzen Koalitionspartner erkennen, wenn sie sich endlich einmal die Mühe machen würden, den Pensionisten-Index zu studieren. "Es muss für die Bundesregierung eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein, bei der Pensionserhöhung Gerechtigkeit walten zu lassen und viele alte und kranke Menschen nicht im Regen stehen zu lassen", appellierte Kickl an die Vertreter von SPÖ und ÖVP.

Die FPÖ fordere angesichts der "lächerlichen" geplanten Pensionserhöhung von 1,7 % eine "neue, soziale Wärme" für die Menschen, die dieses Land unter schwierigsten Bedingungen wieder aufgebaut hätten. "Wir fordern eine Erhöhung der Pensionen um 2,6 Prozent sowie eine Einmalzahlung von 100 Euro als Abgeltung für den Realverlust 2007. Wenn man bedenkt, dass seit dem Jahr 2000 etwa die Kosten für Wohnen und Energie um beinahe 20 Prozent gestiegen sind, ist das eigentlich das Mindeste, was man erwarten kann", so Kickl weiter. Einmal hätten SPÖ und ÖVP die Pensionisten bereits verraten, ein zweites Mal dürfe das nicht passieren.

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