Rechnungshof bemängelt geringe Leitungskapazitäten in Österreich

FPÖ: Bei neuen Kraftwerken auf erneuerbare Energie setzen

Wien (OTS) - Der Rechnungshof hat in seinem neuesten Bericht zu geringe Transportkapazitäten von Hochspannungsleitungen kritisiert und die Versorgungssicherheit der Steiermark, Kärntens und Salzburgs in Frage gestellt. Der Rechnungshof fordert außerdem den Bau neuer Kraftwerke in Österreich.

FPÖ-Umweltsprecher NAbg Norbert Hofer: "Ich lege großen Wert darauf, dass durch den Bau von neuen Hochspannungsleitungen nicht noch mehr Atomstrom nach und durch Österreich transportiert wird. Es ist notwendig, im Rahmen des Baus neuer Kraftwerke auf erneuerbare Energie und auf dezentrale Versorgungseinheiten zu setzen."

Voraussetzung sei, so die FPÖ, die rasche Reform des Ökostromgesetzes, das die Nutzung erneuerbarer Energie in Österreich aufgrund der von SPÖ, ÖVP und BZÖ beschlossenen Novelle im Jahr 2006 massiv behindere.

Hofer: "Es ist vernünftig, bei der Energieversorgung auf heimische Ressourcen zu setzen und statt auf Großkraftwerke auch hier der Nahversorgung den Vorzug zu geben. Der Bau von Stromautobahnen quer durch Österreich wird dadurch an Bedeutung verlieren."

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