Strache: Gesamtschule ist bildungspolitischer Schildbürgerstreich

FPÖ fordert Ende des Regierungsstreits auf dem Rücken der Schüler

Wien (OTS) - "SPÖ und ÖVP sollen endlich ihre bildungspolitischen Spekulationen beenden und aufhören, Kinder und Eltern zu verunsichern", mahnt FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache. "Im Bemühen, ideologische Unterschiede sichtbar zu machen, die es zwischen den beiden Regierungspartnern längst nicht mehr gibt, wird rücksichtslos mit der Zukunft unserer Kinder jongliert."

Der Griff in die Mottenkiste der 68er habe das bärtige Konzept der Gesamtschule offenbar als mediale Beschäftigungstherapie zurück ans Licht der Öffentlichkeit gezerrt, vermutet Strache. Ergebnis werde keines erzielt, weil dies offenbar gar nicht beabsichtigt sei. Vielmehr ginge es der konturenlosen Einheitsregierung darum, den Medienfokus zu binden und die Bevölkerung von tatsächlich relevanten Themen abzulenken.

"Die langen Schatten des EU-Reformvertrages liegen über unserer Demokratie und unserer Souveränität", erinnert Strache. "Und kommenden Dienstag könnten die EU-Umweltminister endgültig unsere Gentechnik-Importverbote kippen. Diese Themen interessieren die Österreicher, weil sie maßgeblich ihre Zukunft bestimmen werden. Die vorgeschobene, fruchtlose Alibi-Debatte über bildungspolitische Phantasien der Altlinken interessiert niemanden." Abschließend bekräftigt Strache: "Für die FPÖ ist das Modell Gesamtschule ein bildungspolitischer Schildbürgerstreich, dem aktuell viel mehr Aufmerksamkeit zuteil wird, als es verdient." Die FPÖ werde einer Einführung dieses Schultyps keinesfalls zustimmen.

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