Grünewald: Streikdrohung der Ärztekammer überzogen

Grüne fordern Rückkehr an den Verhandlungstisch

Wien (OTS) - "Die maximale Zersplitterung von Kompetenzen, Verantwortung und Finanzierungsströmen im Gesundheitswesen mit seinen föderalen Strukturen und den unterschiedlichsten Interessenslagen der big player, erschwert jede Gesundheitsreform und lässt dem Bund kaum Gestaltungsmöglichkeiten. Wenn nun aufgrund von 15a Vereinbarungen zwischen der Republik und den Ländern seitens der Ärztekammer von einer Verstaatlichung der Medizin, gleichzeitig aber auch von drohendem Heuschreckenkapitalismus gesprochen wird, wird manches völlig unverständlich. Die Streikdrohung der ÖÄK ist jedenfalls überzogen und unzureichend begründet", kommentiert Kurt Grünewald, Gesundheitssprecher der Grünen. Manch berechtigter Stein des Anstoßes sei aus den Verträgen bereits herausgenommen, anderes wurde entschärft worden. Kritische Fragen werden unter Einbeziehung der Ärztekammer zu lösen sein. Die Beteiligten sollen an den Verhandlungstisch zurückkehren und Gesundheitspolitik nicht als Monopol einer einzelnen Gruppe betrachten, sondern konstruktiv an Reformen zum Wohle aller Beteiligten und Betroffen arbeiten.

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