Salzburgtag von Staatssekretärin Silhavy: Treffen mit LH Burgstaller und LR Scharer

Wien (OTS) - Die Staatsekretärin im Bundeskanzleramt, Heidrun Silhavy, traf gestern im Rahmen ihrer Bundesländertage mit der Salzburger Landeshauptfrau Gabi Burgstaller zu einem Arbeitsgepräch zusammen.

Im Mittelpunkt des Zusammentreffens standen regionalpolitische Themen und die Raumordnung. Silhavy informierte sich über aktuelle Entwicklungen in Salzburg und warb für Ihr Anliegen, Raumordnung und Regionalpolitik wieder zu einem politischeren Thema zu machen. "Bei der Nutzung des knappen Guts Raum geht es letztendlich um soziale Fragen und Chancengleichheit", sagte die Staatssekretärin für Regionalpolitik. "Wenn wie in Salzburg die Bodenkosten bereits gleich hoch sind wie die Baukosten, dann muss die Politik wieder mehr steuern, um beispielsweise erschwinglichen Wohnraum bereitstellen zu können. Denn Grund und Boden sind nicht beliebig vermehrbar", sagte Silhavy und verwies auf die Notwendigkeit, wirkungsvoller gesetzlicher Instrumente.

Anschließend besprach Staatssekretärin Silhavy mit Landesrätin Erika Scharer die aktuellen Entwicklungen in punkto Verwaltungsreform in Salzburg. Beide verwiesen auf die Bedeutung von Wettbewerben und Auszeichnungen im Bereich der Verwaltung als Motivation für die öffentlichen Besiensteten. "Verwaltungsreform ist auch ein Projekt des kulturellen Wandels. Unsere Verwaltung ist bereits heute weit innovativer als es die Öffentlichkeit zumeist wahrnimmt. Wettbewerbe und Auszeichnungen sind ein wichtiger Baustein, um einerseits engagierte Beamt Innen zu belohnen und andererseits um die Öffentlichkeit für Innovationen der Verwaltung zu sensibilisieren, wie zum Beispiel im Bereich eGoveernment", so die Staatssekretärin für Verwaltungsreform.

Bei aller Wichtigkeit der föderalen Stuktur Österreichs gewinne zudem die Harmonisierung von Standards, wie z. B. beim Anlagenrecht, an Bedeutung. "Es ist für internationale Investoren schlicht und ergreifend nicht nachvollziehbar, warum ein und dasselbe Verfahren in unterschiedlichen Bundesländern so unterschiedlich lange dauert", erklärte Sillhavy.

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Cornelia Zoppoth
Pressesprecherin von Staatssekretärin Silhavy
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