Strache, Neubauer: Pensionisten sollen mit 1,7 Prozent abgespeist werden - FPÖ fordert 2,6 Prozent Pensionserhöhung!

Für eine gerechte Pensionsanpassung

Wien (OTS) - Als ungeheuerlich bezeichneten es FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache und FPÖ-Seniorensprecher NAbg. Werner Neubauer, dass man die Pensionisten mit nur 1,7 Prozent Pensionserhöhung abspeisen wolle. "Die Teuerung bei Lebensmitteln beträgt teilweise über 40 Prozent, ganz zu schweigen von den Kosten für Energie und Haushalt." Die Teuerung bei Brot und Gebäck habe in den letzten zehn Jahren sogar bis zu 95 Prozent betragen.

Neubauer forderte in der Pensionssicherungskommission eine Anhebung der Pensionen nach dem Pensionistenpreisindex und verurteilte die Festsetzung des Richtwertes von 1,7 Prozent. Wenn der Gesetzgeber im Jahre 1965 die Intention vertreten habe, damit die Kaufkraft der Pensionen zu erhalten und den Pensionisten einen adäquaten Anteil am wirtschaftlichen Wachstum zu garantieren, dann gehe die jetzige Politik von SPÖ und ÖVP an dieser ursprünglichen Intention jedenfalls ganz und gar vorbei.

Die Pensionen sollten in ihrem Wert erhalten werden, verlangten Strache und Neubauer. Die Pensionisten hätten in den letzten Jahren dafür einen hohen solidarischen Beitrag für den Sozialstaat geleistet. Nicht einmal die Inflationsrate, die in den letzten zwölf Jahren rund 23 Prozent betragen habe, sei den Senioren auch nur annähernd abgegolten worden. Vielfach seien die Pensionisten mit billigen Einmalzahlungen abgespeist worden, die jedoch für die nächstfolgende Pensionsberechnung nicht anrechenbar seien.

Dem offenbar immer noch nicht genug, beabsichtige nun die inferiore Bundesministerin Kdolsky, die Pensionisten durch die Erhöhung der Krankenversicherungsbeiträge zu schröpfen, obwohl diese bereits in den letzten fünf Jahren überproportional durch Beitragserhöhungen zur Kasse gebeten worden seien, empörte sich Neubauer, der forderte, die Pensionisten von der Beitragserhöhung auszunehmen. Kritik übte er auch an der SPÖ, die sich an ihre Forderung nach einem "sozialen Österreich" offenbar nicht mehr erinnere.

Die FPÖ fordere deshalb erneut eine gerechte Pensionsanpassung in der Höhe von 2,6 Prozent. Dies inkludiere die Forderung von 2,1 Prozent nach dem Pensionistenpreisindex sowie 0,5 Prozent Ausgleich des realen Kaufkraftverlustes 2006/07, erläuterten Strache und Neubauer.

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