Kritik der FPÖ an E-Control und Minister Bartenstein

Hofer: Deckelung bleibt Hemmschuh für erneuerbare Energie

Wien (OTS) - FPÖ-Umweltsprecher NAbg Norbert Hofer übt Kritik an den Vorstellungen der E-Control und von Minister Bartenstein im Hinblick auf ein neues Ökostromgesetz. E-Control Chef Boltz verlangt im Paarlauf mit Minister Bartenstein, dass die mit der Ökostromgesetz-Novelle 2006 vorgesehene Deckelung von jährlich 17 Mio. Euro für Ökostrom nicht ausgeweitet werden sollte.

Norbert Hofer: "Das Herumbasteln am alten Ökostromgesetz bringt wenig. Wir brauchen einen völlig neuen Entwurf, der sich am Vorbild des deutschen Erneuerbare Energien Gesetzes orientiert."

Boltz warnte in vorauseilendem Gehorsam auch vor überschießenden Mehrkosten für die heimische Industrie durch die Ökostrom-Subvention.

Hofer: "In Deutschland ist mehr als einmal schlüssig nachgewiesen worden, dass der Einsatz erneuerbarer Energie wirtschaftliche Vorteile für Konsumenten und Wirtschaft mit sich bringt. Öl und Gas werden auch für die Wirtschaft in Zukunft immer teurer werden. Daher brauchen wir jetzt die richtigen Weichenstellungen. Und diese sehe ich in einer Totalreform des Ökostromgesetzes im Sinne eines österreichischen EEG."

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