Diskussion um Rauchverbot: Frotzelei für die heimischen Gastronomen!

Krenn: "Generelles Rauchverbot hängt nach wie vor wie ein Damoklesschwert über uns!"

Wien (OTS/RFW) - Als unnötige Angstmache sieht WKÖ-Vizepräsident Matthias Krenn die wieder aufgeflammte Diskussion rund ums Rauchverbot: "Diese Diskussion seitens der Verantwortlichen rund um Übergangsfristen und Verordnungen ist eine einzige Farce. Die Regierungsverantwortlichen, vor allem die Damen und Herren der SPÖ, sollen endlich Farbe bekennen und zugeben, dass es in Richtung allgemeines Rauchverbot gehen soll."

Denn wer garantiert den Unternehmern, die jetzt dazu gezwungen werden - und das auch noch in innerhalb weniger Monate - in Belüftungssysteme, getrennte Räumlichkeiten oder ähnliches zu investieren, dass nicht in ein paar Jahren die heimische Politik den anderen EU Ländern folgt und ein generelles Rauchverbot einführt? Erst in den letzten Tagen forderte der Ausschuss für Umweltfragen in der EU die Mitgliedsstaaten auf, innerhalb von zwei Jahren ein uneingeschränktes Rauchverbot einzuführen: "Für viele Gastwirte bedeuten so große Investitionen den sicheren Tot, was in weiterer Folge natürlich den Verlust von Arbeitsplätzen bedeutet. Und dann heißt es in ein paar Jahren erst wieder: danke schön, aber jetzt sind alle Wirtshäuser rauchfrei - ich glaube, die Regierungsverantwortlichen sind sich hier ihrer Verantwortung absolut nicht bewusst", so Krenn in einer ersten Reaktion.

Typisch für den roten Regierungspartner in diesem Fall ist , dass er komplett gegen die heimische Wirtschaft arbeitet und über die Unternehmer drüber fährt wie eine Dampfwalze: "Gastwirte, die einen Betrieb mit bis zu 75 m2 haben vorschreiben zu wollen, dass sie ein Nichtraucherlokal werden müssen, ist eine Affront sondergleichen. Dass dies aus der roten Ecke kommt wundert mich keineswegs, denn die SPÖ glaubt nach wie vor, dass die Österreicherinnen und Österreicher unmündig und unfähig sind Entscheidungen zu treffen und wollen Regelungen einführen wo es nur geht", zeigt sich Krenn sichtlich erbost über soviel Unverfrorenheit.

Krenn spricht sich im Allgemeinen dafür aus dass: "Jeder Gastwirt, auch wenn sein Lokal größer als 75 m2 ist, selbst bestimmen können sollte, ob er ein Raucherlokal betreiben will oder nicht. Und auch den Gästen soll der Gesetzgeber ruhig zugestehen, dass sie selbst für sich entscheiden können, ob sie in ein Restaurant wo geraucht werden darf gehen oder ein qualmfreies Lokal bevorzugen."

Und sollte sich ein Gastronom dafür entscheiden, dass er beide Gruppen, die Raucher und auch Nichtraucher herzlich willkommen heißt, kann er immer noch eine räumliche Trennung von Raucher-Bereichen und rauchfreier Zone errichten: "Das müssen wir doch wirklich jedem individuell selbst überlassen. Es kann doch nicht sein, dass die Bevölkerung mit gesetzlichen Bestimmungen überschüttet wird, auch wenn sie noch so sinnlos sind", so Krenn.

Summa summarum hängt das generelle Rauchverbot jedoch wie ein EU-Damoklesschwert über Österreich und den Rest der noch rauchenden Mitgliedsstaaten: "Deshalb ist es meiner Meinung nach schwachsinnig, jetzt die Betriebe mit gesetzlichen Verordnungen in Investitionen zu drängen, die in ein paar Jahren vielleicht für den Hugo sind", so Krenn abschließend in einer Aussendung. (gg)

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