BMSK: Pensionskommission beschließt gemäß gesetzlicher Bestimmungen Pensionserhöhung von 1,7 Prozent

Wien (BMSK) - Die Kommission zur langfristigen Pensionssicherung
hat heute den Richtwert für die Pensionsanpassung 2008 mit 1,017 festgesetzt.

Die daraus resultierende Erhöhung der Pensionen um 1,7% entspricht der gesetzlichen Vorgabe, dass die jährliche Pensionsanpassung nach der Steigerung der Verbraucherpreise vorzunehmen ist. Für die Berechnung des Richtwertes des Jahres 2008 war der Durchschnitt der Jahresinflationsraten von August 2006 bis Juli 2007 heranzuziehen.

Auf Grund einer Übergangsbestimmung werden allerdings im Jahr 2008 nur jene Pensionen, die die halbe Höchstbeitragsgrundlage, das sind 1.965 Euro nicht überschreiten, mit dem Anpassungsfaktor erhöht. Höhere Pensionen werden mit einem Fixbetrag von monatlich 33,41 Euro erhöht. In der gesetzlichen Pensionsversicherung sind von dieser Übergangsbestimmung rund 6 Prozent der Pensionen betroffen.

Der Anpassungsfaktor ist durch Verordnung des Bundesministeriums für Soziales und Konsumentenschutz festzusetzen. Eine darüber hinausgehende Erhöhung der Pensionen kann nur vom Gesetzgeber beschlossen werden. Der Sozialminister wird eine entsprechende Gesetzesinitiative anregen und vorbereiten.

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