AK: Mehr Schutz für KonsumentInnen vor lästigen Anrufern!

Verkehrsministerium soll Telekommunikationsrecht ändern

Wien (OTS) - Unternehmen, Organisationen und Behörden sollen ihre Telefonnummer anzeigen müssen, wenn sie anrufen, verlangt die AK. Der Grund: VerbraucherInnen erhalten nicht nur unerwünschte Anrufe mit unterdrückter Telefonnummer von Firmen, Meinungsforschern und Callcentern. Auch Behörden oder Organisationen wie das AMS rufen anonym an. KonsumentInnen können nicht nachprüfen, ob der Anruf seriös war oder nicht.

Die AK verlangt daher vom Verkehrsministerium, das Telekommunikationsrecht zu ändern. Konkret will die AK: Unternehmen, Callcentern und Meinungsforschungsinstituten, aber auch Behörden und Organisationen soll es künftig verboten werden, ihre Rufnummer zu unterdrücken. Damit soll für die VerbraucherInnen Klarheit über die Identität des Anrufers geschaffen werden. Außerdem können sich KonsumentInnen so - durch einen Rückruf - überzeugen, dass der Anrufer tatsächlich zB das Meinungsforschungsinstitut war und nicht ein Unternehmen, das auf Kundensuche ist.

Außerdem sollen die Telekom-Firmen anonyme Anrufe auf ein Tonband umleiten, wenn es der Konsument verlangt. Das ist technisch einfach möglich. Dem anonymen Anrufer wird dann auf dem Tonband mitgeteilt, dass der angerufene Teilnehmer keine solchen Telefonate empfangen will.

Rückfragen & Kontakt:

Doris Strecker
AK Wien Kommunikation
tel.: (+43-1) 501 65-2677
tel.: (+43)664 845 41 52
doris.strecker@akwien.at
wien.arbeiterkammer.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | AKW0001