Hackler-Regelung für Bartenstein scheinbar unwichtig!

GBH fordert nach wie vor unbegrenzte Verlängerung!

Wien (GBH/ÖGB) - "Scheinbar ist die Thematik der `Hackler-Regelung´ sowohl dem Wirtschaftsminister Bartenstein wie auch dem ÖAAB nicht wichtig genug, um an der von Minister Buchinger einberufenen Dialogrunde teilzunehmen. "Herr Minister Bartenstein, den arbeitenden Menschen, die Sie eigentlich vertreten sollten, ist diese Thematik dafür umso wichtiger! Die dauernde Blockadepolitik, die Sie in Sachen `Hackler-Regelung´ betreiben, zeigt mir, dass Sie die Anliegen der ArbeitnehmerInnen offenbar nicht wirklich ernst nehmen!", bekräftigt der Bundesvorsitzende der Gewerkschaft Bau-Holz (GBH) Johann Holper.++++

Die Verlängerung der Hacklerregelung bis 2010 ist auf das starke Engagement der Gewerkschaftsbewegung zurückzuführen, der nächste logische und gerechte Schritt ist die Hacklerregelung als Dauerrecht über 2010 hinaus. Holper: "Wir fordern weiterhin eine unbefristete Verlängerung der `Hackler-Regelung´ und sind enttäuscht, dass diese im heute einzubringenden Ministerratsentwurf nicht enthalten ist. Minister Buchinger, aber auch andere PolitikerInnen und ExpertInnen haben sich ebenfalls klar für eine solche unbefristete Verlängerung ausgesprochen. Es kann doch nicht sein, dass Menschen, die ihr Leben lang gearbeitet haben, zum Spielball der Politik werden und in Unsicherheit leben müssen, wann sie denn nun in Pension gehen können. Die Anforderungen in der Arbeitswelt werden immer härter, die Belastungen immer größer, alles muss immer schneller gehen. Da muss es zuerst ein langfristiges Konzept einer berufsbegleitenden Gesundheitsvorsorge geben, bevor man auch nur andenkt, die `Hackler-Regelung´ zu befristen! Ich glaube schon, dass man als Wirtschaftsminister im Beruf gut alt werden kann - als MaurerIn, HochofenarbeiterIn, SteinbrucharbeiterIn oder PflegerIn ist das aber nicht möglich!"

ÖGB, 24. Oktober 2007 Nr. 643

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