Landesschulratspräsident Enzenhofer: Bundesministerin Schmied hat mit unbeweglicher Haltung Chancen vertan!

Wien (OTS) - Der Amtsführende Präsident des Landesschulrates für OÖ, Fritz Enzenhofer, bedauert, dass die Verhandlungen zwischen Bundesministerin Claudia Schmied und Fritz Neugebauer bezüglich neuer Schulversuche ohne Ergebnis abgebrochen wurden. Die unbewegliche Haltung der Ministerin verhindert derzeit neue Möglichkeiten von Schulversuchen zur Erprobung neuer Schulorganisation. Fritz Neugebauer hatte seitens der ÖVP die Verhandlungen zu retten versucht und einen neuen Vorschlag in die Diskussion eingebracht. Nach diesem Vorschlag könnte eine Vielfalt an Modellen in Schulversuchen erprobt werden. Die Frau Bundesministerin zeigte sich aber unflexibel und verweigert damit neue Möglichkeiten für eine Schule der Vielfalt.

"Die Einzementierung bisher vertretener Standpunkte wie z. B. das starre Festhalten an nur zwei Modellvarianten unter Ausschluss der Schulpartner hätte durch den neuen Vorschlag von Fritz Neugebauer überwunden werden können", urteilt Enzenhofer und fordert BM Schmied auf, von ihrer unflexiblen Haltung abzugehen. "Es muss eine kontinuierliche Weiterentwicklung des Bildungssystems gewährleistet sein. Österreich hat ein gutes Schulsystem, das es aber konsequent weiter zu entwickeln gilt, damit unser Land auch in Zukunft zu jenen zählt, das jungen Menschen in Bezug auf Beschäftigungsquote und Karrieremöglichkeiten optimale Chancen einräumt. Bildungsministerin Schmied hat aber mit ihrer starren Haltung zunächst die Chancen auf neue Schulversuche vertan."

Der Neugebauer-Vorschlag sieht eine Vielfalt an Möglichkeiten für neue Schulversuche vor. Denn eine bunte Schule der Vielfalt - für die in Österreich offenbar ein breiter Konsens besteht - kann es nur geben, wenn auch vielfältige Schulversuche zur Zukunft der Pädagogik möglich sind. Durch den von Neugebauer vorgesehenen Gesetzesentwurf sollen mehrere verschiedene Modelle ausgearbeitet und unter gleichen Voraussetzungen an Ressourcen und mit Zustimmung der jeweiligen Schulpartner erprobt werden. "Mit gut vorbereiteten Schulversuchen kann die Frau Bundesministerin auf die Akzeptanz der Schulpartner hoffen und braucht sich nicht vor demokratischen Abstimmungen zu fürchten", so Enzenhofer.

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