Haimbuchner: Gesetzwidrige Handlungen müssen Konsequenzen nach sich ziehen - auch für Jugendliche

Jugendliche Straftäter in OÖ verübten über 200 Straftaten - gleichzeitig will Justizministerin Berger Haftstrafen reduzieren

Wien (OTS) - Medienberichten zufolge gelang der oberösterreichischen Polizei die Festnahme von sechs Jugendlichen zwischen 17 und 20 Jahren. Auf ihr Strafkonto gehen mehr als 200 Straftaten. Der dadurch verursachte Schaden beläuft sich auf mindestens 55.000 Euro. Für den oberösterreichischen FPÖ-NAbg. Dr. Manfred Haimbuchner, Jugendsprecher des FPÖ-Parlamentsklubs, ist dieses "nur eines von vielen Beispielen für den unglaublichen Anstieg der Jugendkriminalität. Österreichweit ist diese ja um 20 Prozent gestiegen."
Kein Verständnis zeigt Haimbuchner für die Ideen von Justizministerin Berger, die die Haftstrafen von jugendlichen Straftätern reduzieren will. "Die Ministerin wäre gut beraten, endlich die Augen zu öffnen und zur Kenntnis zu nehmen, dass als Haftersatz angedachte Tätigkeiten für die Allgemeinheit lediglich eine parallele Maßnahme neben dem Strafvollzug darstellen können."

Der FPÖ-Jugendsprecher bekräftigt abschließend, "dass gesetzwidrige Handlungen Konsequenzen nach sich ziehen müssen, auch für Jugendliche. Sitzkreise mit der Justizministerin zu veranstalten und der Gesellschaft für alles die Schuld zu geben, stellt eine Realitätsverweigerung dar und wird die Kriminalitätsrate nicht senken."

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