Frauenberger verleiht Amazone 2007

Mädchenförderpreis an Peugeot Wien und Rauchfangkehrerbetrieb Habacht

Wien (OTS) - Frauenstadträtin Sandra Frauenberger hat am Dienstag die "Amazone" für Betriebe, die sich besonders vorbildhaft für die Lehrausbildung von Mädchen in handwerklich-technischen Berufen engagieren, überreicht. Die Amazone wird vom Verein "Sprungbrett für Mädchen" heuer bereits zum 12. Mal verliehen. Der Preis in der Kategorie "Großbetrieb" ging an Peugeot Wien, Triesterstraße. In der Kategorie Klein- und Mittelbetrieb übergab Stadträtin Frauenberger den Preis an den Rauchfangkehrerbetrieb Habacht. "Die Verbesserung der Arbeitsmarktchancen von Mädchen und Frauen ist ein Schlüsselfaktor auf dem Weg zu Selbstbestimmtheit und Unabhängigkeit. Die hier ausgezeichneten Betriebe setzen dahingehend ganz wichtige Signale", unterstreicht Frauenberger.

Insgesamt 25 Unternehmen haben sich heuer um die Amazone beworben. Ausschlaggebende Kriterien für die Preisvergabe sind die Qualität von Ausbildungs- und Arbeitsbedingungen sowie das Arbeitsklima insbesondere aus der Sicht der Mädchen und Frauen. Dazu zählen etwa Maßnahmen zur aktiven Förderung der Chancengleichheit während der Ausbildung, Maßnahmen zur Erhöhung der Zahl weiblicher Auszubildender, oder auch berufliche Möglichkeiten, die Frauen nach dem Lehrabschluss vom Betrieb geboten bekommen.

Aus Sicht der Jury war für die Vergabe des Preises an Peugeot Wien in der Kategorie Großbetrieb besonders ausschlaggebend, dass es bei Peugeot eine klare Mädchen- und Frauenförderung gibt, die auch umgesetzt wird. Peugeot verfügt über einen besonders hohen Anteil von Mädchen in der Lehrausbildung. Die Mädchen werden im Unternehmen unterstützt und ernst genommen auch den KundInnen gegenüber.

Der Rauchfangkehrerbetrieb Habacht, als Preisträger in der Kategorie Klein- und Mittelbetrieb hat sich nach Meinung der Jury durch einen 100% Anteil an Lehrmädchen qualifiziert. Der Betrieb setzt bewusst auf die Aufnahme von Mädchen und spricht sich dezidiert für die Gleichstellung von Frauen und Männern gerade auch in dieser noch immer männerdominierten Berufssparte aus.

"In Wien setzen wir viel daran, Mädchen bei der Berufswahl in nicht-traditionellen Berufen zu unterstützen und zu fördern, unterstreicht die Stadträtin. Es brauche dazu aber auch tragfähige Partner in der Wirtschaft, die ihre Verantwortung zur Sicherung der Zukunftschancen von Jugendlichen auch aktiv wahrnehmen. "Dabei ergibt sich eine Win-Win Situation für alle Beteiligten, denn Frauen und Mädchen bringen vielfältige Potenziale mit. Auf diese zu verzichten können sich Unternehmen künftig immer weniger leisten", so die Stadträtin abschließend. (Schluss) phg

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