Familienministerin Kdolsky: Aufeinander Zugehen, einander zuhören und miteinander gestalten

ÖVP-Klubenquete ganz im Zeichen von Familien, Kindern und Jugendlichen

Wien (OTS) - "Ziel der Familienpolitik muss es sein, Rahmenbedingungen zu schaffen, die Eltern eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf ermöglicht. Nur so können wir Österreich zukünftig zu einem der kinder- und familienfreundlichsten Länder der Welt machen", sagte ÖVP-Familienministerin Andrea Kdolsky heute, Dienstag, anlässlich der ÖVP-Klubenquete "Quality 4 you(th) - Schöne Kindheit, sichere Jugend, gute Zukunft". Durch die von den als Referenten eingeladenen Experten skizzierten Herausforderungen für Familien sehe sie, Kdolsky, sich in den familienpolitischen Entscheidungen, die in den vergangenen Wochen getroffen wurden, durchaus bestätigt.

"Mit dem neuen Kinderbetreuungsgeld haben wir jene Flexibilität geschaffen, die den Rahmen an Lebensentwürfen sehr weit öffnet, Kindern aber jene Familienzeit gewährleistet, die sie brauchen, um sich stabil und sicher entwickeln zu können", so die Familienministerin. "Mit dem Ausbau der Kinderbetreuung, den zahlreichen Maßnahmen zur Förderung der Familienfreundlichkeit von Betrieben und den bereits sehr gut ausgebauten Elternbildungsangeboten sind weitere wichtige Rahmenbedingungen erfüllt."

Kdolsky wies in ihren Ausführungen auch darauf hin, dass man sich auf den im internationalen Vergleich hervorragenden Familienleistungen nicht ausruhen werde. "Es spricht nichts dagegen, noch über weitere Verbesserungen nachzudenken und zu diskutieren", so Kdolsky. Als einen Schwerpunkt in diesem Zusammenhang nannte die Familienministerin die weiterhin verstärkte Förderung von Mehrkindfamilien. "Hier ist ein erster großer Schritt mit der aktuellen Novelle zum FLAG erfolgt. Ab dem Jahr 2008 stehen dadurch jährlich 36 Mio. Euro mehr zur Verfügung." Ein zentraler Punkt sei auch das Image von Mehrkindfamilien. Die Gesellschaft stehe diesen teilweise sehr skeptisch gegenüber, insbesondere im Großstadtbereich. Hier gelte es verstärkt zu sensibilisieren.

Anlässlich der ÖVP-Klubenquete hob Jugendministerin Kdolsky auch ihr Anliegen hervor, Politik nicht nur für, sonder gemeinsam mit Jugendlichen zu gestalten. "So wie bei der Gesundheits- und Familienpolitik möchte ich auch im Bereich der Jugend die Sorgen und Anliegen der jungen Menschen in den Mittelpunkt stellen und deutliche Akzente setzen. Ich sehe mein Engagement in die Jugend als Engagement in die Zukunft von Österreich", so die Jugendministerin. "Aufeinander Zugehen, einander zuhören und miteinander gestalten - das sind die Herausforderungen, denen wir uns stellen müssen und wollen. Dies gilt sowohl für die Familie als Institution, als auch für die einzelnen Menschen innerhalb dieser Institution, also auch für Kinder und Jugendliche", sagte Kdolsky abschließend.

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