Klement: Was haben Österreichs EU-Beitrittsverhandler überhaupt richtig gemacht?

FPÖ schlägt Runden Tisch zur Krähenplage vor

Wien (OTS) - "Es ist bezeichnend für Desinteresse - und wohl auch Unfähigkeit - der österreichischen EU-Beitrittsverhandler, dass Österreich heute selbst im Bemühen einer vorübergehenden Krähenplage Herr zu werden, dem Diktat Brüssels unterworfen ist", kritisiert FPÖ-Tierschutzsprecher NAbg DI Karlheinz Klement.

Medienberichten zufolge dürften Krähen in Österreich nur deshalb nicht abgeschossen werden, weil ein Beamter des Umweltministeriums im Zuge des österreichischen EU-Beitritts ein Kreuz im Bereich "Vogelschutzrichtlinien" falsch gesetzt habe, erläutert Klement. Deshalb stünden Krähen heute gemäß EU-Recht unter Schutz und alle späteren Versuche Österreichs, diese Selbstbeschränkung aufzuheben, wären gescheitert.

"Die FPÖ hat kein Interesse daran, wahllos Krähen abschießen zu lassen", versichert Klement. "Wo aber, wie jüngst in der Steiermark und Kärnten, riesige Scharen von Rabenvögeln über wehrlose Lämmer herfallen und sie bei lebendigem Leibe zerfetzen, muss eingegriffen werden."

Entweder sei ein breiter Parteienkonsens herzustellen, um in Brüssel die Aufhebung der unsinnigen Schutzregelung zu betreiben. Oder aber, es müsse ein Runder Tisch unter Einbeziehung von Experten einberufen werden, um alternative Möglichkeiten zu sondieren.

"Krähen sind nicht nur besonders vorwitzige, sondern auch hochintelligente Tiere", weiß Klement. "Es gibt andere Möglichkeiten ihr Verhalten zu beeinflussen als den Abschuss. So oder so müssen wir aber rasch handeln, denn die betroffenen Landwirte im Süden Österreichs fürchten sich zu Recht vor weiteren Übergriffen der Vögel auf ihre neugeborenen Lämmer."

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