Gaßner: Debatte über Verteilungsgerechtigkeit im Agrarbereich muss geführt werden

Kein Verständnis für Ablehnung der ÖVP gegenüber Offenlegung der EU-Agrarförderungen

Wien (SK) - Kein Verständnis hat SPÖ-Landwirtschaftssprecher Kurt Gaßner für die ablehnende Haltung der ÖVP zu einer Offenlegung der EU-Agrarförderungen. "Dahinter steckt die Angst und das schlechte Gewissen, dass die kleinen und mittelgroßen landwirtschaftlichen Betriebe dann Schwarz auf Weiß haben, wie wenig sie im Vergleich zu den agrarischen Großbetrieben und Großkonzernen an Fördermitteln erhalten", so Gaßner. Das heißt, hier handle es nicht um eine Neiddiskussion, wie die ÖVP weis machen will, sondern es geht um Verteilungsgerechtigkeit - "und diese Debatte soll und muss geführt werden", so der SPÖ-Abgeordnete. ****

Gaßner machte am Dienstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst deutlich, dass eine Offenlegung der Agrarförderungen auf EU-Ebene schon längst überfällig war. Die ÖVP und ihre Bauernvertreter hätten daher schon lange Zeit gehabt, sich auf diesen Beschluss vorzubereiten. Daher sei es auch absolut sinnlos, sich hier weiterhin querzulegen. "Die ÖVP soll gemeinsam mit uns dafür sorgen, dass endlich mehr Transparenz bei den Subventionen im Agrarbereich herrscht. Dies wäre ein wichtiger Schritt hin zu einer gerechteren Verteilung der Förderungen und auch ein Beitrag dazu, die Skepsis gegenüber der EU zu senken", erklärte Gaßner abschließend. (Schluss) ps

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