Strache: FPÖ strikt gegen Gesamtschule

Keine Experimente auf dem Rücken von Kindern

Wien (OTS) - Ein entschiedenes Nein zur Gesamtschule kommt von FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache, da dieser Schultyp eine Nivellierung nach unten mit sich brächte. Auf diese Weise könne die Qualität des Unterrichts nicht mehr gewährleistet werden. Es sei völlig unstatthaft, auf dem Rücken von Kindern und um den Preis von deren Zukunft derartige Experimente zu starten. Auch die Eltern würden sich in ihrer überwiegenden Mehrheit völlig zu Recht dagegen aussprechen.

Die Analyse der letzten PISA-Ergebnisse in Deutschland habe auch gezeigt, dass die Bundesländer mit Gesamtschule tendenziell schlechter abschneiden als jene mit differenziertem System. Dazu komme noch das Faktum, dass in den meisten Ländern mit Gesamtschulsystem das PISA-Ergebnis noch schlechter gewesen sei als in Österreich. "Die österreichischen AHS zählen im internationalen Vergleich noch immer zum Spitzenfeld", betonte Strache. Die Einführung der Gesamtschule würde zu einer Abschaffung der sehr erfolgreichen AHS-Unterstufe führen.

Eine gemeinsame Schule ohne Differenzierung der Voraussetzungen der Schüler sei daher abzulehnen. Es müsse weiterhin in dieser für Kinder sehr sensiblen Zeit - zwischen zehn und vierzehn - Rücksicht auf Begabungen, Talente und Eignungen genommen werden. Die Gefahr sei groß, dass chaotische Zustände an den betroffenen Schulen auftreten, bedingt durch das nicht mögliche "Unter-einen-Hut-Bringen" unterschiedlichster Schüler, erklärte Strache, der ein Ende der Diskussion über diesen aus der 68er Mottenkiste stammenden Schultyp forderte.

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