Verbund setzt Wachstumskurs fort

Wien (OTS) - Der Verbund, Österreichs führendes Elektrizitätsunternehmen, kann trotz unverändert schwieriger Rahmenbedingungen auch für die Quartale 1-3/2007 eine Ergebnissteigerung gegenüber 2006 präsentieren. Die Umsatzerlöse stiegen um 5,8 % auf 2.252,6 Mio. Euro, das Operative Ergebnis konnte um 6,1 % auf 685,1 Mio. Euro verbessert werden, und das Konzernergebnis erhöhte sich um 11,5 % auf 457,9 Mio.Euro.

Die steuerungsrelevanten betriebswirtschaftlichen Kennzahlen

entwickelten sich wie folgt: Kennzahlen Einheit Q1-3/2006 Q1-3/2007 Veränderung Umsatzerlöse Mio.Euro 2.128,2 2.252,6 5,8% Oper. Ergebnis Mio.Euro 645,9 685,1 6,1% Konzernergebnis Mio.Euro 410,5 457,9 11,5% Net Gearing % 70,4 86,8 -23,3% Oper. Cash-flow Mio.Euro 676,5 512,6 -24,2%

Die EBIT-Marge stieg von 30,3 % auf 30,4 %, die EBITDA-Marge konnte mit 36,4 % auf sehr hohem Niveau gehalten werden. Der Verschuldungsgrad erhöhte sich infolge von Fremdmittelaufnahmen für die Finanzierung der Auslandsaktivitäten von 70,4 % auf 86,8 %. Der Operative Cash-flow verringerte sich - bedingt vor allem durch höhere Ertragsteuerzahlungen - um 24,2 % auf 512,6 Mio Euro.

Hedging Strategie sichert höhere Absatzpreise

Der Spotmarktpreis lag an der deutschen Strombörse EEX in den Quartalen 1-3/2007 für Base-load mit durchschnittlich 31,3 Euro/MWh um 40% unter dem Vergleichswert des Vorjahres. Für Peak-load betrug der Rückgang fast 42 %. Hauptursache für die schwachen Spotmarktpreise ist der Preisverfall bei den CO2-Emissionsrechten. Für 2008 werden aufgrund höherer Preise der CO2-Emissionsrechte für die zweite Zuteilungsperiode (2008 - 2012) höhere Strompreise erwartet. Der Verbund konnte mit seiner bewährten Hedging-Strategie -rd. 60 % des erzeugten Stroms wurden bereits 2006 zu hohen Forwardpreisen für 2007 verkauft - die durchschnittlichen Absatzpreise erhöhen.

Wasserführung deutlich unter Durchschnitt

Die durchschnittliche Wasserführung der Flüsse, die mit dem Erzeugungskoeffizienten gemessen wird, liegt nach wie vor unter dem langjährigen Durchschnitt. Im September lag der Erzeugungskoeffizient zwar mehr als 20 % über dem langjährigen Durchschnitt, nach stark rückläufiger Erzeugung in den Monaten April bis August liegt der Erzeugungskoeffizient (Regeljahr = 1) für die Quartale 1-3/2007 mit 0,91 aber immer noch um 7 Prozentpunkte unter dem Vorjahreswert.

Insgesamt ging die Stromaufbringung aus Wasserkraft daher um 832 GWh auf 18.519 GWh zurück. Auch die Erzeugung aus thermischen Kraftwerken war aufgrund der niedrigen Spotmarktpreise rückläufig. Sie nahm um 367 GWh auf 2.669 GWh ab.
Die Gesamterzeugung des Konzerns lag mit 21.188 GWh um 5,4 % unter dem Vorjahresniveau.

Endkundengeschäft ausgebaut

Am 16.08.2007 erfolgte der Rückkauf des Stromvertriebsunternehmens Austrian Power Vertriebs GmbH (APC) vom slowenischen Energiekonzern Istrabenz. Mit dem Rückkauf konnte der Verbund 100 Großkunden gewinnen und sein Endkundengeschäft weiter ausbauen.

Verbund forciert Erzeugung aus erneuerbarer Energie

Die am am 19.09.2007 gegründete Tochtergesellschaft VERBUND-Austrian Renewable Power GmbH (ARP) soll bis 2015 im In- und Ausland mit Wind-, Kleinwasser-, Solarkraft oder Biomasse neue Erzeugungskapazitäten mit einer Leistung von bis zu 400 Megawatt realisieren. Auch in die Forschung und Entwicklung innovativer Energietechnologien wird investiert werden.

Positiver Ausblick 2007

Verbund-Vorstandsvorsitzender Michael Pistauer hält trotz des schwierigen Marktumfelds an seinen ambitionierten Zielen für das Geschäftsjahr 2007 fest: "Eine durchschnittliche Wasserführung im Restjahr vorausgesetzt, streben wir weiterhin eine Steigerung des Operativen Ergebnisses um 10 % und des Konzernergebnisses um 15 % gegenüber 2006 an."

Detailinformationen zum Ergebnis der Quartale 1-3/2007 finden Sie unter www.verbund.at. Dort steht Ihnen der Zwischenbericht auch als benutzerfreundliche Online-Version zur Verfügung.

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