Kickl: ÖAAB-Neugebauer schwenkt bei Hacklerregelung auf FPÖ-Kurs

Werden ÖVP-Arbeitnehmerbund in Zukunft an seine Verantwortung erinnern

Wien (OTS) - "Anscheinend merken nun auch Teile der ÖVP, wie
brutal der Wirtschaftsflügel der Volkspartei unter der Führung von Molterer und Arbeitslosenminister Bartenstein über die österreichischen Arbeitnehmer drüberfährt", erklärte heute FPÖ-Arbeitnehmersprecher NAbg. Herbert Kickl zu der Meldung, wonach auch ÖAAB-Obmann Fritz Neugebauer für eine unbefristete Verlängerung der Hacklerregelung über das Jahr 2010 hinaus sei, sich aber damit bisher in der ÖVP nicht durchsetzen könne. Anscheinend sei Bartenstein mit seinem neoliberalen Wirtschaftskurs ohne Rücksicht auf Verluste sogar in der eigenen Partei sehr umstritten.

Es sei natürlich erfreulich, dass nun auch Neugebauer in seiner eigentlichen Funktion als Arbeitnehmervertreter auf den Kurs von HC Strache einschwenke, so Kickl weiter. Allerdings werde man ihn gerade in dieser Frage in Zukunft auch an seinen Taten messen. Bisher sei leider von Seiten des ÖAAB herzlich wenig an Kritik zur prekären Situation der österreichischen Arbeitnehmer zu vernehmen gewesen. Die Freiheitlichen würden nun auch gerne erfahren, wie die Position des ÖAAB zur vorzeitigen Öffnung des Arbeitsmarktes sei. "Nach 45 Arbeitsjahren muss eine abschlagsfreie Pension garantiert werden. Wir erwarten uns, dass der ÖVP-Arbeitnehmerbund hier nicht wieder umfällt, wie man das ansonsten zur Genüge von der SPÖ kennt", schloss Kickl.

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