Generali-Zukunftsstudie: Frauen sorgen sich mehr

Frauen leiden deutlich stärker unter Existenzängsten als Männer. Angst vor schwerer Krankheit ist die größte Zukunftssorge der Österreicherinnen und Österreicher.

Wien (OTS) - Die dritte Zukunftsstudie der Generali zeigt interessante Veränderungen hinsichtlich der Existenzsorgen der Österreicher auf: Für die befragten Österreicherinnen und Österreicher stellt schwere Krankheit mit 63 Prozent die größte Existenzbedrohung dar. Sie löst damit die Themen "Kürzung der staatlichen Pension" sowie "Kürzung der staatlichen Sozialleistungen" ab, die im Vorjahr mit je 61 Prozent an erster Stelle lagen.

Die Sorge um die Kürzungen der staatlichen Gesundheitsleistungen ist um zwei Prozentpunkte von 60 Prozent auf 62 Prozent gewachsen und liegt nun auf Rang 2. "Aber auch die Angst vor Kürzungen der staatlichen Pension und der staatlichen Sozialleistungen sind nach wie vor in den Köpfen der Österreicherinnen und Österreicher sehr präsent", so Generali-Vorstand Franz Meingast. Frauen zeigen nicht nur hier, sondern auch bei allen anderen Risiken größere Zukunftsängste als Männer.

Höhere Bedrohung durch Umweltverschmutzung und Klimawandel
Große Ängste rufen nach wie vor die Bedrohungen durch die globale Umweltverschmutzung und den Klimawandel hervor. Die Angst vor den Auswirkungen der globalen Umweltverschmutzung ist von 57 Prozent im Vorjahr auf heuer 60 Prozent gewachsen und ist damit das drittstärkste Bedrohungsszenario der österreichischen Bevölkerung. Auch auf den Klimawandel reagieren heuer mit 56% deutlich mehr Menschen ängstlich als vor einem Jahr (51%). Offenkundig haben die in den letzten Monaten stattgefundenen Diskussionen über Klimawandel und Erderwärmung viele Menschen sensibilisiert und Ängste hervorgerufen.

Außer den bereits genannten Risiken fühlt sich die österreichische Bevölkerung auch noch von Naturkatastrophen ein wenig stärker in ihrer Existenz bedroht als im Vorjahr. 46% (Vorjahr: 44%) der Österreicher und Österreicherinnen fürchten sich vor Naturkatastrophen wie Erdbeben, Hochwasser, Lawinen und Stürme, die von Experten in enge Verbindung mit dem Klimawandel gebracht werden.

Frauen deutlich stärker von Zukunftsängsten geplagt

Frauen neigen der Generali-Studie zufolge deutlich stärker als Männer dazu, die Zukunft nicht durch die rosarote Brille zu sehen. "Da Frauen oft auch in den Familien einen überwiegend großen Anteil an der Gestaltung der Zukunft übernehmen, kennen sie wohl auch das mögliche Bedrohungsszenario besser", schließt Generali-Vorstand Franz Meingast aus den eindeutigen Untersu-chungsergebnissen. "Das Risikobewusstsein der Frauen ist offenbar deutlich höher als jenes der Männer", so Meingast. Er kann sich einen Zusammenhang zwischen dem höheren Risikobewusstsein der Frauen und ihrer längeren Lebenserwartung durchaus vorstellen: "Frauen sind möglicherweise ängstlicher, aber sie leben vielleicht gerade deshalb länger."

73% der befragten Österreicherinnen sehen eine schwere Krankheit als bedrohendes Risiko, während es bei den Männern nur 52% sind - also gleich um 21 Prozentpunkte weniger. Kürzungen der staatlichen Gesundheitsleistungen fürchten 70% der Frauen verglichen mit 54% ihrer männlichen Mitbürger. Und auch auf das drittgrößte Risiko - die globale Umweltverschmutzung - reagieren Frauen mit 67% deutlich stärker als Männer mit lediglich 52%.
Zugenommen hat bei Frauen auch die Sorge, selbst ein Pflegefall zu werden: Diese Angst stieg bei der weiblichen Bevölkerung von 53% auf 56%, während die "Herren der Schöpfung" vor diesem Szenario lieber die Augen verschließen: Diese Sorge plagt "nur" 49%, während es im Vorjahr noch 58% waren.

Junge fürchten um Job und Geld

Junge Menschen im Alter von 18 bis 29 Jahren sorgen sich neben den bereits genannten Risiken insbesondere auch um Arbeitslosigkeit (45 Prozent), Terrorismus/Krieg (44 Prozent) sowie um finanzielle Probleme bis hin zur Zahlungsunfähigkeit (30 Prozent). In keiner anderen Altersgruppe sind die Existenzängste bei diesen Risiken so groß wie bei den unter 30-Jährigen.

Für die Generali-Zukunftsstudie wurden vom Marktforschungsinstitut Market insgesamt 800 ÖsterreicherInnen ab 18 Jahre im gesamten Bundesgebiet befragt. Die Generali erstellt die Zukunftsstudie jährlich, um damit kurzfristig auf die Vorsorgebedürfnisse der Österreicher reagieren zu können. Mit einem Marktanteil von 13,4% ist die Generali Versicherung Österreichs zweitgrößtes Versiche-rungsunternehmen. Ihr Rating "AA/Stable" ist das beste Rating von Standard & Poor’s auf dem österreichischen Versicherungsmarkt und dokumentiert die ausgezeichnete Finanzkraft der Generali. Zur Generali Gruppe Österreich zählen u.a. die Generali Bank AG, die Generali Leasing GmbH, die Europäische Reiseversicherung AG, die 3 Banken-Generali Investment-Ges.m.b.H. und die Bonus Mitarbeitervorsorgekassen AG.

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