Vilimsky: Verkehrssituation erfordert LKW-Überholverbot

FPÖ fordert Überarbeitung des Bundesgesetzes, das Vorschriften über die Straßenpolizei regelt

Wien (OTS) - "In der Vergangenheit wurde vielfach die Einführung eines generellen LKW-Überholverbotes diskutiert", berichtet FPÖ-Verkehrssprecher NAbg Harald Vilimsky. "Die Realisierung dieses durch fundamentale Aspekte der Verkehrssicherheit gerechtfertigten Ansinnens wurde stets von Frächter-Interessen blockiert."

Steigendes Verkehrsaufkommen und massiv zunehmender Transit machten eine diesbezügliche Änderung des Bundesgesetzes, mit welchem Vorschriften über die Straßenpolizei erlassen werden (StVO 1960) nunmehr unumgänglich, erklärt Vilimsky. Könnten andere Straßenbenützer durch einen Überholvorgang gefährdet sein oder ist nicht ausreichend Platz für gefahrloses Überholen verfügbar, so erlangen Überholverbote ihre Wirksamkeit. Im Falle von LKW-Überholmanövern sind evidente Gefährdungspotentiale an der Tagesordnung, jedoch unzureichend geregelt.

"Insbesondere dort, wo Autobahnen mehr als einen Fahrstreifen aufweisen, ist der äußerst linke Fahrstreifen PKWs und Motorrädern exklusiv vorzubehalten", fordert Vilimsky. "Er soll von Lastkraftfahrzeugen nicht befahren werden dürfen. Die FPÖ hat einen diesbezüglichen Antrag im Nationalrat eingebracht."

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