Kranzl: "Durch Innovation werden wesentliche wirtschaftliche Impulse gesetzt"

Mit optimalen Rahmenbedingungen und Förderungen innovative Unternehmen unterstützen

Wien (SK) - "Innovation ist einer der wichtigsten Bereiche, mit
dem wesentliche wirtschaftliche Impulse gesetzt werden können", so Forschungsstaatssekretärin Christa Kranzl Donnerstagabend im Rahmen eines Innovationsgesprächs anlässlich des "Innovation Day 2007". Eine ihrer wichtigsten Aufgaben sei es, durch die Schaffung von optimalen Rahmenbedingungen und durch "speziell zugeschnittene Förderungen" innovative heimische Unternehmen zu unterstützen, bekräftigte Kranzl. Das Programm "Forschung schafft Arbeit" sei eine große Innovationsinitiative, die helfen solle, die Innovationspotentiale der Unternehmen voll auszuschöpfen, so Kranzl, die unterstrich, dass so auch das ambitionierte Ziel einer Forschungsquote von drei Prozent erreicht werden solle. Die Staatssekretärin bekräftigte überdies, dass es gelte, den jungen Menschen Forschung und Entwicklung näherzubringen. Dazu diene das Projekt "Forschung macht Schule", das auch dazu beitragen solle, dass sich mehr Mädchen für Berufe im naturwissenschaftlich-technischen Bereich entscheiden. ****

Das sich in der Hauptsache an klein- und mittelständische Unternehmen wendende Programm "Forschung schafft Arbeit" umfasse ein ganzes Bündel an Maßnahmen, mit dem die Forschungsinvestitionen der Unternehmen gesteigert werden sollen. Zentrale Bestandteile des Programms seien etwa ein Innovationsscheck, eine Beratungskampagne, Start-Up-Förderungen sowie Risikofinanzierungen, erklärte die Forschungsstaatssekretärin. Da es aber nicht nur auf die äußeren Rahmenbedingungen, sondern auch auf die Menschen selbst ankomme, wende man sich mit dem Programm "Forschung macht Schule" direkt an die jungen Menschen. Vom Kindergarten, über den Pflichtschulbereich bis hinauf zur Matura sollten Forschung und Entwicklung für die jungen Menschen erlebbar werden, hielt Kranzl fest. Im Vordergrund stünden hier Wettbewerbe, Projektprämierungen sowie spezielle Weiterbildungsmaßnahmen für PädagogInnen im naturwissenschaftlich-technischen Bereich, so Kranzl. Erfreut zeigte sich die Staatssekretärin auch darüber, dass Österreich "besonders gut in Nischenbildungen ist" - diese große Chance müsse auch weiterhin genutzt werden.

Innovationen nicht verstecken, sondern adäquat präsentieren

Die Staatssekretärin wies in ihrem Statement auch darauf hin, dass sie "überzeugt davon ist, dass viele Innovationen geschehen, die aber leider nie bekannt werden". Umso mehr gelte ihr Dank da den Veranstaltern des heuer erstmals stattfindenden "Innovation Day", unterstrich Kranzl bei der von Helmut Gansterer ("Profil", "Trend") moderierten Diskussion, an der weiters teilnahmen: Norbert Zimmermann (Präsident Industriellenvereinigung NÖ, Generaldirektor Berndorf), Markus Arndt (Quantenforscher), Elvira Kainersdorfer (Generalsekretärin austria wirtschaftsservice) und Michael Haller (Research Center Campus Hagenberg). Schließlich ermöglichte es "Microsoft Österreich" gemeinsam mit vielen Partnern aus Politik und Familie, dass die vielen heimischen Innovationen adäquat präsentiert werden, statt damit "noch länger hinter dem Berg zu halten". Sie freue sich daher auf eine "weitere intensive Zusammenarbeit", so Kranzl anlässlich des "Innovation Day 2007", bei dem Herbert Schweiger (Gf. Microsoft Österreich) Begrüßungsworte sprach, während Atil Kutoglu (Modeschöpfer Wien - New York - Istanbul) sowie Michel van der Bel (Vizepräsident von Public Sector Microsoft EMEA) die Keynote-Reden hielten. Der "Innovation Day 2007" verstehe sich als eine Initiative zur Förderung zukunftsträchtiger technischer Innovationen und zur Etablierung eines qualitativ hochwertigen Dialogs zwischen Forschung, Wirtschaft und Politik in Österreich, erklärte Kranzl abschließend. (Schluss) mb

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