Kickl: Caritas-Präsident ruft zum Rechtsbruch auf - Grenze überschritten

Küberl soll aktuelle Aussagen erklären oder den Hut nehmen

Wien (OTS) - "Dass selbsternannte Gutmenschen vom Dienst a la Caritas-Präsident Küberl ihre ideologisch motivierten Agitationen gegen die legitimen Interessen der österreichischen Staatsbürger unter dem Deckmantel einer kirchlichen Institution ungehindert betreiben können, ist schon im allgemeinen unerträglich", kritisierte heute FPÖ-Generalsekretär NAbg. Herbert Kickl Caritas-Präsident Franz Küberl. Wenn dieser sich aber offenbar in einem pseudohumanitären Rausch befindlich im Rahmen der Eröffnung der Kirchenmesse "Gloria" in Vorarlberg zur generellen Aussage versteige, wonach Gerechtigkeit stets über das Recht zu stellen sei, so habe er damit eine Grenze überschritten. Küberl sei sich entweder nicht ganz im Klaren über die Tragweite dessen, was er da so locker vor sich hin sage, oder er handle vollends unverantwortlich, so Kickl. "Er soll seinen Sager umgehend aufklären oder seinen Hut nehmen", betonte der FPÖ-Generalsekretär.

"Seine generalisierende Aussage, wonach Gerechtigkeit stets über das Recht zu stellen sei, impliziert nämlich, dass das Recht an sich ungerecht ist", so Kickl. Dabei sei es gerade die Errungenschaft eines Rechtssystems, dass die Frage der Gerechtigkeit der subjektiven Willkür einzelner Personen entzogen werde. Die Alternative sei etwa ein Fehdewesen wie im Mittelalter. Der Caritas-Präsident habe daher wohl wie üblich die Dinge nicht zu Ende gedacht. Schließlich empfinde auch ein Selbstmordattentäter seine Tat als gerecht. Und nahezu jeder Racheakt sei in den Augen des Rächers natürlich aus gerechten Motiven erfolgt. Nach Küberls Generalisierungsthese kein Problem und offenbar das neue Gesicht der Nächstenliebe, meinte Kickl.

Was also für die Herren Küberl und Co. aus welchen Motiven auch immer gerecht sein möge, müsse für viele andere deshalb noch lange nicht gerecht sein. Und gerade die Zuwanderungspolitik sei das beste Beispiel dafür. "Wenn dem Caritas-Präsidenten die Rechtsordnung nicht gefällt, dann kann er sich ja in eine Einsiedelei zurückziehen. Wenn er aber einen auf Politik machen wolle, dann soll er sein Caritas-Feigenblatt fallen lassen und sich bei einer der linken Parteien in Österreich einschreiben. Dort gehört er hin", schloss Kickl.

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