FP-Mühlwerth: Brandsteidl hat keinen Grund, sich selbst auf die Schulter zu klopfen

Wien, 18.10.2007 (fpd) - Die Selbstbeweihräucherung, wie gut das "Wiener Spracherwerbskonzept" funktioniere, ist völlig unnötig. Allein die Tatsache, dass es noch immer Schüler gebe, die ohne Deutschkenntnisse in die Schule kommen, verdient die Note "Nicht genügend", kritisiert die Schulsprecherin der FPÖ-Wien, Bundesrätin Monika Mühlwerth vor dem Hintergrund der laufenden Debatte.

Es müssen auch die Eltern der Kinder mit Migrationshintergrund in die Pflicht genommen werden. Dass Kinder hier geboren sind und bei Schuleintritt kein Wort Deutsch sprechen, kann nicht mehr hingenommen werden. Und den Aufwand - Kleingruppen bis maximal 15 Kindern, wobei die Maßzahl 8 ist - hätten österreichische Kinder mit anderen Sprachproblemen, oder sonstigen Defiziten, auch gerne nur dafür werden die Ressourcen nicht bereitgestellt, so Mühlwerth.

Der Erwerb der Deutschen Sprache muss verpflichtend vor dem Schuleintritt erfolgen, damit der Unterrichtserfolg sich überhaupt einstellen kann. Daher bleibt die Forderung der FPÖ nach einem verpflichtenden Vorschuljahr für alle, die nicht Deutsch können, aufrecht. Brandsteidl soll sich darum kümmern, dass alle die gleichen Bedingungen bei Schuleintritt vorfinden und auch erfüllen. Dass das Hauptaugenmerk ausschließlich auf die Zuwandererkinder gerichtet wird, während die eigenen Kinder auf der Strecke bleiben, kann und darf nicht sein, schließt Mühlwerth. (Schluss)

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