Klement: Kein Virilmandat für Kärntner Slowenen

Gemeinsame Vertretung aber wünschenswert

Wien (OTS) - Der Idee einer gemeinsamen Vertretung der auf mehrere Organisationen aufgesplitterten Kärntner Slowenen steht der Kärntner FPÖ-Abgeordnete DI Karlheinz Klement positiv gegenüber. Der Laibacher Parlamentsausschuss für Auslandsslowenen hat am Mittwoch die Gründung einer Arbeitsgruppe vorgeschlagen, die über das Statut einer gemeinsamen demokratischen Vertretung für die Minderheit beraten und einen Terminplan für ihre Umsetzung vereinbaren soll. Das sei endlich ein Schritt in Richtung tatsächliche Erfassung der Minderheitenstärke, was seitens der FPÖ schon lange gefordert werde. Derzeit gebe es ein völlig falsches Bild, denn aufgrund von Vielfachmitgliedschaften bei Vertretungen werde eine hohe Mitgliederzahl der Minderheit vorgetäuscht. Aus diesen falschen Zahlen ergäbe sich auch eine viel zu hohe Summe an Förderungen seitens des Landes und des Bundes.

"Ein in diesem Zusammenhang gefordertes Virilmandat für die Kärntner Slowenen kommt für die FPÖ aber jedenfalls in Betracht. Wir weisen auch jeden Versuch Sloweniens zurück, dahingehend Druck auf Österreich auszuüben", so Klement. Slowenien habe selbst genug Handlungsbedarf bezüglich der deutschen Minderheit in der Untersteiermark und in weiteren deutschen Siedlungsgebieten. Den Kärntner Slowenen stehe es aber frei, als gemeinsame Liste anzutreten und sich den Wahlen zu stellen.

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