Meidlinger: GdG begrüßt Energie-Vertrag mit EU-Kommission

Mehr soziale Verantwortung statt unüberlegter Energieliberalisierung ist ein richtiger Schritt

Wien (GdG/ÖGB) - "Mehr soziale Verantwortung statt unüberlegter Liberalisierungen ist auf jeden Fall ein richtiger Schritt", erklärte heute, Donnerstag, der Vorsitzende der Gewerkschaft der Gemeindebediensteten (GdG), Christian Meidlinger, anlässlich des Energieübereinkommens Südosteuropas mit der Europäischen Kommission.++++

Das heute in Wien unterzeichnete Abkommen soll fehlende soziale Standards in der südosteuropäischen Energiegemeinschaft kompensieren. Geplant ist weiters die Schaffung eines Sozialforums, das von VertreterInnen der ArbeitnehmerInnen, Gewerkschaften der Öffentlichen Dienste und Regierungen beschickt wird.

Gefordert wird außerdem eine Absicherung von ArbeitnehmerInnen und Kunden der Öffentlichen Dienste im Fall von Privatisierungen. Meidlinger: "Dieses Anliegen hat unsere volle Unterstützung. Die EU-Energieliberalisierung war schon bisher ein Schuss ins eigene Knie." Statt versprochener Preissenkungen sei es bisher zu massiven Erhöhungen vor allem für ärmere Haushalte gekommen. Statt Investitionen gab es Kapazitätsstilllegungen. Dazu kommt enormer Personalabbau.

"Gleichzeitig ist in den vergangenen Jahren die Energieversorgung in weiten Teilen Europas schon mehrfach zusammengebrochen. Wir fordern daher ein europäisches Energiekonzept, in dem die Versorgungssicherheit an erster Stelle steht. Dazu müssen Energieunternehmen, als Erbringer von gemeinwohlorientierten Dienstleistungen, mehrheitlich in öffentlicher Hand sein", schloss der GdG-Vorsitzende

ÖGB, 18. Oktober 2007 Nr. 633

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