Rundfunkbranche erfreut über Ankündigung der Einführung einer Medienförderung für Private

Medien-Ministerin Bures bei den Cable Days 2007, der Premiere des Branchentreffs der Kabel-TV-Wirtschaft: "Brauchen neben starkem ORF auch starke private Angebote"

Wien (PWK786) - 20 Millionen - oder mehr - soll die Dotierung der neuen Medienförderung betragen, deren Einführung Ministerin Doris Bures in Aussicht stellte. Bures, in deren Ministeragenden auch der Bereich Medien fällt, hielt heute, Donnerstag, die Eröffnungsrede bei der Branchenveranstaltung der Kabel-TV-Wirtschaft, den Cable Days 07. Sie skizzierte die medienpolitischen Vorhaben für 2008 und führte bezüglich der Einführung einer neuen Medienförderung in Österreich aus, dass sie eine solche in Österreich zur Stärkung der privaten sowohl kommerziellen als auch nicht-kommerziellen als sinnvoll und zielführend erachte: "Denn es braucht neben einem starken ORF auch starke private Angebote." Zudem sei das Projekt Medienförderung auch Regierungsübereinkommen festgeschrieben.

Aus den Erfahrungen ihrer Amtsvorgänger und auf Basis von Analysen der Branche und seiner Interessenvertretung bezifferte sie die Höhe der Dotierung der neuen Medienförderung mit mindestens 20 Millionen. Sie versprach, sich in Gesprächen mit dem Finanzminister für eine Summe so hoch wie nur irgendwie möglich stark zu machen.

Günther Singer, als Obmann des Fachverbandes Telekom/Rundfunk in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) oberster Repräsentant der Rundfunk- und Telekom-Wirtschaft in Österreich, begrüßte die Förderung als "Maßnahme zur Stärkung der heimischen Rundfunkwirtschaft". Als besonders erfreulich bezeichneten Singer und die zahlreichen Gäste der restlos ausgebuchten Cable Days 2007 die Intention, die Förderung möglicher Weise sogar rückwirkend für das Jahr 2008 auszuschütten. Unterstützt werden sollen damit Produktion und Verbreitung österreichischer Inhalte genauso wie Maßnahmen zur Aus- und Weiterbildungen im journalistischen Bereich sowie Tele- und Radiotests.

Im Zusammenhang mit der Sammlung von Ideen und der Ausarbeitung eines Konzeptes für die Medienförderung lobte die Ministerin die konstruktive Zusammenarbeit mit der Branche und deren Interessenvertretung, dem Fachverband Telekom/Rundfunk. Natürlich gelte es bei jeder Überlegung, bei jeder Aktivität EU-rechtliche Vorgaben und Auflagen einzuhalten, um in Nachhinein keine Probleme zu bekommen.

Die Cable Days, die heuer erstmals als Fachtagung und Branchenmesse alle relevanten Vertreter von Kabelnetzbetreibern, Rundfunkveranstaltern und der Zulieferindustrie zum Thema "Fernsehen in der Zukunft" an einem Ort versammeln, finden noch bis inklusive morgen, Freitag, Nachmittag im Kavalierhaus des Schlosses Klessheim in Salzburg statt. (JR)

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